Junge Generation Biowinzer

30. März 2015

Das Thema Junge Generation Biowinzer, das auch ECOVIN Baden in seiner jüngsten Pressemitteilung aufgegriffen hat, findet weiterhin gute Resonanz in vielen Medien.

Aktuell hat auch das Weingut Zähringer in seinem jüngsten Kundenbrief auf den Generationenwechsel im Haus aufmerksam gemacht, Fabian Zähringer wird dort im Laufe des Jahres seinen Vater ablösen. Damit ist die sechste Generation der Familie Zähringer im Weingut angekommen.

Heute hat auch die Badische Zeitung zum wiederholten Male das Thema Jungwinzer aufgegriffen, hier steht Felix Scherer aus Bad Krozingen für die nächste Generation junger Biowinzer.

Besten Bioweine Baden-Württemberg 2015

26. März 2015

Es gibt sie auch dieses Jahr wieder, die Besten Bioweine-Baden-Württemberg 2015. Die Verkostung findet Anfang Mai statt, in Freiburg werden die Siegerweine dann am 16. Mai vorgestellt.In diesem Jahr wollen die Badener Biowinzer die Aufmerksamkeit für die prämierten Bioweine auch dazu nutzen, andere Themen vorzustellen.

An dem Samstag, an dem die Siegerweine offiziell vorgestellt werden, beteiligt sich ECOVIN Baden auch am Aktionstag Öko-Landbau in Freiburgs Stadtmitte. Von 10 bis 17 Uhr können dann Bioweine verkostet werden, zudem gibt es zahlreiche Informationen über die Arbeit und die Erfolge der Biowinzer und es werden die Sieger der Prämierung der Besten Bioweine Baden-Württemberg bekannt gegeben.

Frühlingsstimmung: Blühende Weinberge

18. März 2015

Blühende Narzissen im Weinberg: Der Frühling kündigt sich an. Die Aufnahme entstand in Baden.

Verkostungs-Tipps & Weine beschreiben

11. März 2015

Auf der Delinat-Website wird das Thema Weine probieren und beschreiben aufgegriffen – ein weites Feld. Schier unüberbrückbar scheint die Diskrepanz zwischen Otto Normal-Weintrinker und seinem Ausruf „lecker” und den Experten, die wortgewaltige Beschreibungen verfassen und von Beeren-Aromen übers nasse Hundefell bis hin zu Schweißfüßen und Ledersätteln so ziemlich jedes riechende und schmeckende Produkt einbinden.

Der Delinat-Tipp beschränkt sich auf vier Elemente und ist einfach nachvollziehbar.

„Winzersterben” von Andreas Wagner

4. März 2015

Winzersterben Die Wein-Krimi-Szene ist in festen Händen und ziemlich übersichtlich (zumindest was den deutschsprachigen Teil angeht). Als Newcomer neben festen Größen wie Paul Grote ist Andreas Wagner vor wenigen Jahren gestartet. 2007 erschien Herbstblut, seitdem ist sich der Rheinhesse und gelernte Winzer treu geblieben: Auch hier spielt die Geschichte wieder in “seiner” Region, und die schönste Wein-Krimi-Zeit ist natürlich der Herbst.

Regionalkrimis wie dieser haben natürlich dann ihren besonderen Reiz, wenn man selbst etwas mit der Region verbindet: bestimmte Weine, eine Reise dorthin etc. Wagners Krimis bauen auf Lokalkolorit, er verzichtet auf tiefschürfende, fachspezifische Ausschweifungen und Erklärungen. Leichte Lesekost also, dazu noch brandneu: Winzersterben ist erst Ende Februar erschienen.

Generationenwechsel bei den Biowinzern

25. Februar 2015

Auch bei den Biowinzern spielt das Thema Generationenwechsel derzeit eine große Rolle: Die Pioniere des Bioweinbaus kommen allmählich in das Alter, wo man ans Aufhören denkt. Und wie in allen Bereichen der Landwirtschaft ist zweifelhaft, ob man die nächste Generation fürs Weitermachen gewinnen kann.

Die aktuelle Pressemitteilung von ECOVIN Badenn zeigt drei Familien, wo der Übergang klappt. Gemeinsam ist allen Nachfolgern, dass sie gut ausgebildet und hoch motiviert in den Beruf starten. Und dass sich für sie nie die Frage gestellt hat, ob sie ebenfalls “bio” machen: Etwas anderes kam nie in Frage.

Im Gespräch mit ihren Vätern zeigen die drei Jungen, worauf es ihnen ankommt, was bei ihnen anders sein wird und was sie von ihren Eltern übernehmen.

Die dort angehängte Liste derjenigen Betriebe von ECOVIN Baden, wo ein Generationswechsel aktuell ist zeigt, dass die drei vorgestellten Betriebe keine Ausnahmen sind.

Generationenwechsel: Jungwinzer

18. Februar 2015

“Jungfilmer meets Jungwinzer: die nächste Generation. Besser als die letzte? Schlechter? Anders!…” Peter Bender hat als Abschlussfilm an der Hochschule Mainz einen Film über Jungwinzer gedreht: Die nächste Generation.

Das ist jetzt zwar nicht speziell “bio” und bezieht sich auf die Region Nahe. Aber das Thema Generationenwechsel treibt momentan alle stark um und der Film ist gut gemacht und gibt einen schönen Einblick in diese Zeit des Generationswechsels.

Wein & Speisen von Christina Fischer

11. Februar 2015

Wein und Speisen Etwas vereinfacht gesagt könnte man meinen, es gibt zwei Lager unter den Weintrinkern: Die einen stellen den Wein über alles, vertiefen sich in Weinbeschreibungen, Verkostungen und Vergleiche. Die andere gehen pragmatischer an die Sache ran: Entscheidend ist, was schmeckt – und was zum Essen schmeckt. Sie sichen den passenden Wein zum Essen, entscheiden im Wortsinne aus dem Bauch heraus.

Wohl eher an die zuletzt genannte Gruppe richtet sich das Buch der Sommelière Christina Fischer. Auf fast 240 Seiten geht es dann schon mal sehr grundsätzlich zu, die theoretische Basis über Geschmack will aufgearbeitet werden. Was sich thematisch durchaus für Einsteiger eignen würde, scheint in diesem Buch aber eher an die erfahrenen Weintrinker gerichtet zu sein. Mit der Systematik kommt nicht jeder zurecht, und wer sich schnelle einfache Tipps erhofft hatte, der wird wohl nicht auf seine Kosten kommen. Andererseits ist das bei einem Buch, das als “Basisregelwerk für Weinliebhaber” empfohlen wird auch schwerlich zu erwarten.

Weinmarkt in Deutschland: leicht rückläufig

4. Februar 2015

Verbraucher in Deutschland haben 2014 weniger Wein eingekauft als im Vorjahr. Dies teilt das Deutsche Weininstitut (DWI) jetzt in einem Pressebericht mit. Demnach gingen die Menge im vergangenen Jahr um 2,4 Prozent und der Wert der Weineinkäufe um ein Prozent zurück. Inwiefern diese Zahlen auch für den Bio-Markt gelten, dessen Kundenkreis sich wahrscheinlich unterscheidet und dessen Erträge mit Sicherheit ganz anders ausfallen, als bei den konventionell arbeitenden Kollegen, geht daraus nicht hervor.

Die aktuelle GfK-Marktanalyse zum Weineinkaufsverhalten der privaten Haushalte in Deutschland im Auftrag des DWI hat ergeben, dass der Marktanteil der deutschen Weine aufgrund eines vierprozentigen Absatzrückgangs um einen Prozentpunkt auf 45 Prozent gesunken ist. Damit seien sie noch immer deutlicher Marktführer im eigenen Land, vor Frankreich mit einem Anteil von 15 Prozent der eingekauften Weine, gefolgt von Italien mit 14 Prozent und Spanien mit acht Prozent.

Zurückgeführt wird dies auch auf unterdurchschnittliche Erntemenge des 2013er Jahrgangs, wodurch da in vielen Fällen der Markt nicht in vollem Umfang bedient werden konnte.

Der seit einigen Jahren zu beobachtende Trend zum höheren Weißweinkonsum hat sich 2014 fortgesetzt. Mittlerweile machen die Weißweine 42 Prozent am Weineinkauf aus, was einem Plus von einem Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die deutschen Verbraucher kauften zwar mit 48 Prozent immer noch mehr Rotwein ein. Seit 2008 ist dieser Anteil jedoch um fünf Prozentpunkte zurückgegangen und der des Weißweins um vier Prozentpunkte gestiegen. Außerdem legten seitdem die Roséweine von neun auf zehn Prozent Marktanteil zu. Der Rosé konnte im vergangenen Jahr leichte Absatzzuwächse für sich verbuchen. Sein Marktanteil blieb jedoch im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Online-Shop mit Gesicht?

23. Januar 2015

Geben Sie Ihrem Online-Shop ein Gesicht – oder noch besser: ein Lächeln!, so ist ein aktueller Beitrag auf der Website Dr. Web betitelt, der sich dem Marketing von Online-Shops widmet. Brauchen Lebensmittel-Anbieter neben der Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen und schicken Bildern auch persönliche Beratung?

Leider gibt es im Weinbereich relativ wenige Beispiele, in denen der Online-Shop mit einem Gesicht – oder gar einem Lächeln – bereichert wird. Im besten Fall finden sich aussagekräftige Websites mit Blog: mit zahlreichen Informationen und Bildern, vielleicht sogar persönlichen Berichten aus dem Alltag des Winzers. Spätestens, wenn es ums Wein verkaufen geht, halten sich alle Anbieter aber sehr zurück: Kein persönlicher Rat, keine eigenen Erfahrungen, kaum zusätzliche individuelle Service-Angebote. Auch beim Wein, so scheint es, entscheiden das Aussehen des Produktes und der Preis.

Das Feld individueller und persönlicher Beratung überlässt man den Spezialisten. Noch vor wenigen Jahren verging gefühlt kein Monat, in dem nicht neue Wein-Experten die Internet-Szene bereicherten, und Unmengen von Weinbeschreibungen und -bewertungen auf den Markt warfen. Die Aussagen über die Zahl der probierten Weine sollten das Vertrauen in die Urteile erhöhen, beprobt und bewertet wurde so ziemlich alles, was sich (wahrscheinlich kostenlos) bei Winzern und Weingütern einsammeln ließ.

Ohne den Experten ihr Fachwissen absprechen zu wollen: Auf die Dauer erwies sich das als wenig schlüssiges Konzept. Nach einigen hundert Weinbesprechungen – darunter auch Weine, die für den Verbraucher vielleicht gar nicht so einfach zu beziehen sind – stellten sich offensichtlich auch bei den Lesern Ermüdungserscheinungen ein.

Relativ gut gehalten haben sich Video-Blogs, in denen auch etwas von den Erlebnissen einer Verkostung vermitteln lässt. Dass in den meisten Fällen die Weinfachleute am Verkauf der vorgestellten Weine beteiligt sind, hat das INteresse nicht weiter beeinträchtigt, im Gegenteil.

Warum also gibt es nicht mehr persönliche Empfehlungen und Ratschläge der Winzer. Oder auch mal konkrete Tipps und freundliche Hilfestelluung für Verkostung und Weingenuss? Die meisten Winzer scheinen da eine gewissen Zurückhaltung zu pflegen. Selbst die bloggenden Winzer (eine kleine Minderheit) die halbwegs regelmäßig über ihre Arbeit berichten, halten sich hier vornehm zurück. Und Videos, in denen auch etwas von der Persönlichkeit und der Leidenschaft der Winzer rüberkommt, sind die absolute Ausnahme.

Nun wünscht man sich nicht jeden Winzer auch als Verkaufsexperten, der mit direkter Ansprache versucht, seine Produkte an den Mann zu bringen. Etwas mehr Kontakt zu den Kunden auch auf diesem Weg, etwas mehr Rat und Hilfe dagegen würden der Online-Weinszene gut tun. Etwas authentischer als die professionellen Selbstdarsteller kämen die erdverbundenen Erzeuger bestimmt rüber.

Um auf den oben genannten Artikel zurückzukommen, muss man ehrlicherweise sagen, dass etliche der genannten Punkte von den Winzern schon umgesetzt sind: man kann sie auf Messen und Veranstaltungen erleben, beim Tag der offenen Tür und weiteren Anlässen im Weingut. Nur bei der persönlichen Online-Präsenz in Wort und Bild, da hapert es meistens noch.