Nigel Slater: Das Küchentagebuch

16. Januar 2015

Nigel Slater: Das KüchentagebuchNigel Slater: Das Küchentagebuch Gute Rezepte für den Alltag, das erwartet man wohl bei dem Titel Küchentagebuch. Und beim Koch-Profi der BBC wird man nicht enttäuscht.

Ich mag die Art, wie Nigel Slater seine Rezepte zusammenstellt und wie er kocht: unaufgeregt, praxis- und alltagsnah, und dennoch haben alle Rezepte einen ganz eigenen Kniff. Seine Kochbücher haben in England fast Kult-Status, wirken aber gemessen am Schicki-Micke-Markt der Kochbücher ebenfalls sehr realistisch. Auch dieses hier ist eher zurückhaltend gestaltet und lebt von den Texten und den Geschichten des Briten ebenso wie von seinen Anleitungen.

Den Anspruch, wirklich alle 250 Rezepte in einem Jahr nachzukochen werden wohl nur sehr ambitionierte Köche haben. Für alle anderen ist es ein Buch, das man erst einmal in Ruhe lesen kann, bevor man sich dann alltagstaugliche Rezepte nach eigenem Geschmack herauspickt.

Wie die meisten Slater-Bücher ist es mit fast 40 Euro nicht billig, die Entscheidung fällt man daher am besten beim ersten Durchblättern – wenn man noch kein Slater-Fan ist.

Biowein-Studienreise nach Georgien

12. Januar 2015

Auf ECOVIN Baden wurden vor kurzem die Details für eine Studienreise nach Georgien veröffentlicht. Die Teilnahme ist nicht nur für Biowinzer möglich, sondern für alle Wein-Interessierten. Jetzt wurde die Anmeldefrist bis zum 20. Januar 2015 verlängert. Grund dafür ist nach Paulin Köpfers Informationen nicht etwa ein zu geringes Interesse: Die meisten Plätze sind bereits belegt. Darüberhinaus gibt es einige mündliche Zusagen, die aber noch nicht fixiert sind. Und schließlich stehen die Zeichen gut, dass die angepeilte Teilnehmerzahl von 15 noch übertroffen werden kann, was den Veranstaltern mehr finanzielle Sicherheit gibt.

Für all diejenigen, die sich bereits in dem früheren Beitrag ECOVIN Studienreise Georgien vom 11. bis 21. August 2015 informiert haben und die Fakten im downloadbaren PDF nachgelesen haben, hat Paulin Köpfer hier noch ein paar Fragen beantwortet.

Warum führt die Studienreise ausgerechnet nach Georgien?

Paulin Köpfer: „Ich war zufällig vor ein paar Jahren in Georgien, weil ich von Freunden eingeladen wurde. Ich habe von der Hauptstadt Tbilissi etliche Exkursionen ins ganze Land unternommen und war sofort begeistert: von den Menschen, der Kultur, dem Handwerk und natürlich vom Weinbau. Ich konnte ein paar Themen recherchieren und habe dabei unter anderem einen von drei Handwerkern kennengelernt, die die riesigen Tongefäße für den Wein herstellen.

Was kann man als Teilnehmer – egal ob Biowinzer oder Laie – lernen?

Paulin Köpfer: Die Georgier beherrschen den Ausbau ihrer Weine in den Tongefäßen ohne jegliche Zusätze, das ist eine sehr natürliche Weinbereitung. Auch werden hier sehr alte Rebsorten gepflegt, die bei uns nicht bekannt sind. Und natürlich kann man Georgien mit seiner reichen Kultur auch als Wiege des Weinbaus bezeichnen. Sehr beeindruckend ist auch die Lebens- und Genussfreudigkeit der Georgier, die wir kennenlernen werden.

Werden sich daraus dauerhafte Beziehungen entwickeln und weitere Reisen folgen?

Paulin Köpfer: Das ist noch offen, aber die bestehenden Kontakte werden auf jeden Fall weiter gepflegt werden. Vielleicht erreichen wir auch, dass sich künftig junge Winzer in ihren ersten Auslandsaufenthalten nicht automatisch Regionen wie Neuseeland, Kalifornien oder Australien zuwenden, sondern auch Georgien. Dort gibt es zwar nicht viel zu verdienen, aber viel zu lernen.

Drei Tipps für Weinbestellungen in Ihrem Weingut

8. Januar 2015

Nachdem gestrigen, eher allgemeinen Bericht über Paketdienste nun die ganz konkreten Tipps für die Weinbesteller:

1. Kniffeln Sie etwas mit der Bestellmenge und dem Warenkorb

Jeder Shop muss heute einen Link zu den Versandkosten haben, dort kann man nachlesen, in welchen Schritten (nach Anzahl der bestellten Flaschen) die Versandkosten ändern. Es kann gut sein, dass mit dem Schritt zur nächsten 6er-Menge eine Ersparnis bei den Versandkosten rausspringt, die etwa den Wert einer Flasche ausmacht.

2. Bestellen Sie in 6er-Mengen

Sie müssen dazu nicht immer von jedem Wein, den Sie probieren wollen, sechs Flaschen bestellen. Aber die Bestellmenge sollte durch sechs teilbar sein, weil die Flaschenkartons eben auf solche Größen ausgerichtet sind, und die Versandpreise auch. Beachten Sie auch hier die Angaben im Shop zu den Versandkosten: 18er-Kartons werden immer beliebter und sind oftmals die preisgünstigste Lösung. Nicht vollständig gefüllte Kartons (also zum Beispiel vier Flaschen in einem 6er-Karton) verursachen öfters Bruchschäden, als gefüllte Kartons. Außerdem richten sich die Preisstaffeln für den Versand ebenfalls nach den Kartongrößen: 7, 8, 9, 10 oder 11 Flaschen kosten meisten ebenso viel Versand, wie 12 Flaschen.

3. Bestellen Sie rechtzeitig

Zwar kommt beim Weinversand eine Express-Lieferung nur selten in Frage. Aber die Weingüter wissen meistens recht genau, wie lange ihr Versender braucht. Zwei Tage sind ein guter Anhaltspunkt. Und wenn Sie selbst nicht immer zuhause sind kann beispielsweise eine rechtzeitige Bestellung dazu führen, dass die Ware am Samstag ankommt, wenn Sie sie persönlich entgegennehmen können. Allerdings nur, wenn der Versender wie beispielsweise DHL auch samstags zustellt.

4. Nutzen Sie die Lieferfahrten ihres Winzers

Fast jedes Weingut liefert regelmäßig selbst in einem mehr oder weniger großen Umkreis aus. Wenn Sie Ihre Weine nicht sofort brauchen können Sie diese Lieferfahrten abpassen.

Paketdienste für Weinbestellungen

7. Januar 2015

Auf die Auswahl der Paketzusteller bei Online-Bestellungen hat man als Kunde in der Regel keinen Einfluss. Spätestens jedoch seit Günter Wallraff auf die Arbeitsbedingungen bei den Paketdiensten hingewiesen hat, interessieren sich Kunden zunehmend für diese Dienstleister. Die einen wollen möglichst auswählen, wer ihnen die Ware an die Haustüre bringt. Andere verzichten ganz auf – so weit es geht – auf Online-Bestellungen. Und wieder andere beruhigen ihr schlechtes Gewissen mit einem Trinkgeld für den Zusteller.

Auch die Weinversender machen sich die Wahl des Paketdienstes nicht einfach. manche sind darauf angwiesen, dass jeden Tag zu einer festen Zeit der Dienstleister bei Ihnen am Weingut die Bestellungen abholt. Weil viele Weingüter doch etwas abgelegen sind, rentiert sich für sie das wegfahren einiger weniger Pakete kaum. Andere schauen wieder auf den Preis bzw. das Preis-Leistungsverhältnis oder beurteilen einfach die Zuverlässigkeit der Zustellung: Ist die Waren in kurzer Zeit unversehrt beim Kunden? Oder häufen sich Nachfragen, wo das Paket bleibt oder gibt es gar zunehmend Beschwerden wegen Bruch?

Die Stiftung Warentest hat Paket-Zusteller unlängst getestet – bzw. sie hat es versucht. Da nach Angaben der Stiftung Warentest die Unternehmen DPD, GLS und UPS den Prüfern keinen Zugang zu den Mitarbeitern gewähren wollten, mussten die Warentester mit Subunternehmern arbeiten. DHL und Hermes gewährten den Zugang gewährt, sie schnitten denn auch gut und befriedigend ab. Insgesamt gab es recht gute Ergebnisse bei robusten Artikeln, bei zerbrechlicher Ware dagegen gab es dagegen öfters Bruch. Die Zustellzeiten von rund zwei Tagen sorgten dagegen wohl nicht für Probleme. Und die Arbeitsbedingungen lassen sich sicher bei solchen Tests nur schwer glaubhaft durchleuchten.

Die Ergebnisse der Stiftung Warentest kann man hier nachlesen, die 2,50 Euro für den Download dürften für Besteller und Versender gut angelegt sein.

Bei einem ersten subjektiven mir bekannter Weingüter mit Online-Shop fällt auf, dass vor allem die Versender in Rheinhessen wohl gute Konditionen ausgehandelt haben mit einigen Anbietern: Dort bekommt man das 18er-Paket dann für eine 5-Euro-Versandkostenpauschale. Doch auch in Zeiten niedriger Versandkosten gibt es noch immer – wie in den Anfangszeiten des Online-Handels – vergleichsweise komplexe Versandbedingungen, die vom einfachen Weinkarton bis zur Palettenlieferung per Spedition reichen und sehr unterschiedliche Kosten verursachen. Auch diese Weingüter haben aber nach meinen Erkenntnissen einen festen und recht treuen Kundenkreis, der regelmäßig bestellt.

Aus Rückmeldungen von Winzern weiß ich, dass vor allem eine gute Kommunikation mit den Kunden und ein schneller Service von den Weinliebhabern geschätzt wird: Da gibt es viel Lob, wenn noch am gleichen Tag nicht nur das Paket mit den bestellten Weinen rausgeht, sondern gleich auch noch die Mail an den Kunden, mit der Information, dass die Ware unterwegs ist. Denn gerade das, die Ankunftszeit, bereitet manchen Kunden Sorgen: Wer nicht immer zuhause für die Entgegennahme der Ware sorgen kann, auch durch Nachbarn oder Freunde, der ärgert sich oft mit Benachrichtungen und der Abholung herum.

Was ist drin in den Bioweinen?

4. Dezember 2014

Zum 13. Dezember tritt eine Änderung der Lebensmittel-Informationsverordnung in Kraft: Dann müssen nicht nur auf dem Etikett, sondern auch in Weinshop und in der Straußenwirtschaft weitere Informationen zum Wein angegeben werden: Der Alkoholgehalt zum Beispiel, der Erzeuger, das Herkunftsland, die Nettofüllmenge und Allergene.

Auch wenn aus Verbrauchersicht das meiste davon nützlich erscheint: In den weinshops der Erzeuger sorgt diese Änderung erst einmal für viel Aufwand und der Zusatznutzen für den Kunden ist erst einmal vergleichsweise gering: Dem ist nämlich schon klar, dass beim Einkauf im Weingut xy im Markgräflerland Wein aus Deutschland verkauft wird. Den Erzeuger kennt er ja auch schon, die Nettofüllmenge der 0,75-Liter-Flasche ist ihm auch klar.

Alles für die Katz also? Nein: Allergene müssen ja auch noch angegeben werden, beim Wein sind das Sulfite. Auf der Website von ECOVIN Baden gibt es einen aktuellen Artikel darüber, was im Bioweine drin sein könnte – und was tatsächlich drin ist: Was ist drin in den Bioweinen?. Dort kann man auch nachlesen, warum der Zusatz ”enthält Fisch” möglich wäre – und dennoch nicht zu finden ist. Und warum schon jetzt die meisten Bioweine vegan sind.

Noch spannenender wird es übrigens im Dezember 2016. Dann soll der Verbraucher auch die Nährwert-Deklaration zum Wein finden: Fett, Kohlehydrate und Eiweiß – wieviel ist drin im Wein? Und wieviel Kalorien hat er?

Junge Winzer: Rheinhessen – message in a bottle

1. Dezember 2014

Den witzigsten Namen unter den Zusammenschlüssen junger Winzer haben sicher die Rheinhessen: message in a bottle. Da kann man ja mal drüber grübeln, was es bedeuten soll. Auch diese 28 junge Winzerinnen und Winzer geben sich jung und dynamisch und selbstbewusst, die Mitglieder kommen aus allen möglichen Verbänden und auch hier sind wieder Biowinzer dabei (sonst würden sie ja in dieser kleinen Reihe nicht vorkommen).

Austausch vor Missgunst heißt das Motto, ein Aspekt, den alle Jungwinzer bei solchen Zusammenschlüssen erfreulicherweise in den Vordergrund stellen. Die Porträts der Betriebe, Winzerinnen und Winzer dürfen nicht fehlen. Aber bei Aktionen ist es auch hier schon wieder vorbei mit dem guten Eindruck und der Aktualität: Die letzten Berichte stammen von 2010, die Presseberichte immerhin noch von 2012. Und selbst die Facebookseite ist eher dürftig.

Schade eigentlich: Rheinhessen ist das größte Weinbaugebiet Deutschlands, wie man selbst auch noch auf der Website verkündet. 28 Betriebe, die mitmachen, das ist ja auch ein beachtlicher Anteil. Aber auch hier haben es die Jungen nicht unbedingt mit den neuen Medien.

Junge Winzer: Mosel – Moseljünger

24. November 2014

Beim Namen Moseljünger kommt man erst einmal ins Grübeln: Hat das einen klerikalen Anstrich oder handelt es sich auch hier um einen Zusammenschluss junger Winzer? Letzteres scheint der Fall zu sein: „Wir MOSELJÜNGER haben in den besten Betrieben und angesehensten Schulen unsere Ausbildungen absolviert, bevor wir uns 2006 zusammengeschlossen haben.”

Auch hier sind es ausschließlich Winzer und Winzerinnen, die sich zusammengeschlossen haben, derzeit 14 Betriebe sind versammelt. Und auch hier sind alle möglichen Verbände dabei und auch Biobetriebe finden sich hier. Zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch kommen offensichtlich gemeinsame Veranstaltungen, aber die Website scheint nicht mehr sehr gut gepflegt zu werden: Die letzten News stammen aus dem Jahr 2011 und haben damit den Namen nicht mehr verdient, unter Events finden sich keine Einträge. Selbst die Werbung, die man auf der Website für einen Werbepartner platziert hat, ist veraltet (Ostern 2014). Der Umgang mit den neuen Medien ist auch den jungen Winzern nicht unbedingt in die Wiege gelegt…

Immerhin wird noch das Moseljünger-Probenpaket 2013 angeboten, mit 12 Weinen aus dem Jahrgang 2012. Bestellen kann man es noch, in den meisten Betrieben sind 2012er Weine aber eigentlich schon abverkauft.

Die Moseljünger sind etwas ernthafter an Ihren Zusammenschluss herangegangen und haben einen Verein gegründet. Die Porträts der 14 Winzer sind mit Bild und Wein ausgestattet, und einem plakativen Motto. Die Einzelporträts kann man sich unter Media auch herunterladen, ebenso Pressetexte und Kontaktadresse. Einen Hinweis auf eine Facebook-Seite sucht man dagegen vergebens.

Junge Winzer: Schwaben – Junges Schwaben

17. November 2014

Auch in Schwaben gibt es – wie mit dem Zusammenschluss Generation Pinot in Baden – eine vergleichsweise kleine Gruppe junger, qualiätsorientierter Winzer. Zwar sind es hier nur fünf Winzer, die sich zusammengeschlossen haben, aber sie decken doch die Region Württemberg ganz gut ab. Und sie haben ein ähnlich starkes Selbstbewusstsein wie die Badener.

In Schwaben sind es junge Winzer, die sich als Freunde zusammengefunden haben. Jeder von Ihnen hat sein eigenes Weingut, Frauen sind nicht vertreten. Dafür sind namhafte Betriebe dabei und auch ein Bio-Betrieb. Eine Altersgrenze ist nicht genannt, vielleicht werden die fünf Freunde ja auch als Zusammenschluss „Junges Schwaben” noch gemeinsam alt. Das Strichmännle als Logo könnte man ja in gesetzterem Alter auch noch durch eine gediegenere Darstellung ersetzen. Aber offensichtlich ist das kein „offener” Verbund, von einer Generation junger Winzer „durchwandert” wird.

Das gemeinsame Logo findet sich auch auf einem Flaschenaufkleber der „Kollektionsweine”, mit denen sich jeder beispielhaft in der Rubrik JS-Weine präaentiert. Und es gibt einen Pressespiegel der gemeinsamen Auftritte sowie natürlich ausführliche Porträts der jungen Winzer.

Auf den Facebook-Seiten von Junges Schwaben gibt es weitere Informationen. Dort wird auch auf die Auszeichnung des Feinschmecker hingewiesen: Der zeichnete Junges Schwaben mit dem Wine Award for Friends 2014 aus.

Junge Winzer: Baden – Generation Pinot

10. November 2014

In fast allen Anbaugebieten gibt es Zusammenschlüsse junger Winzerinnen und Winzer. Viele stehen kurz davor, den elterlichen Betrieb zu übernehmen oder einen eigenen zu gründen – oder haben es schon hinter sich. Und meistens ist die Zusammenstellung eher geprägt von regionalen und persönlichen Zusammenhängen, als von der Arbeit eines Verbands. Da in den meisten auch junge Biowinzer engagiert sind, seien hier in loser Folge einige vorgestellt.

Generation Pinot ist ein Zusammenschluss von ursprünglich 50 jungen WinzerInnen und WeinmacherInnen in Baden. Schon an den Formulierungen merkt man, dass nicht jeder schon unbedingt ein eigenes Weingut haben muss. Gemeinsam wollen sie Visionen in Weinbau und Vermarktung entwickeln. Sehr gut vertreten sind hier die in Baden zahlenmäßig auch gut repräsentierten Bio-Betriebe. Aber auch Mitarbeiter von Winzergenossenschaften oder Weingütern haben sich diesem Verbund angeschlossen.

Die jungen Badener präsentieren sich auf ihrer Website ganz persönlich mit jeweils einem Porträtfoto. Und sie gehen sehr selbstbewusst an die Sache heran: „Denn wir sind sehr gut ausgebildet, haben internationale Erfahrung, sind ausnahmslos qualitätsorientiert und übernehmen Verantwortung.”

Das Wort Pinot im Namen stehe nicht nur als Markenname für die bedeutendsten Rebsorten der Badener, erklären sie, sondern auch für das Bestreben nach internationalem Erfolg, natürlich auch mit anderen badischen Rebsorten. Mitglied können Winzerinnen und Winzer sowie Expertinnen und Experten aus dem Weinbaugebiet Baden bis zum Alter von 39 Jahren werden.

In der Rubrik Events findet sich stets eine Reihe von Veranstaltungen, auf denen die jungen badischen Winzer Flagge zeigen. Und weil sich die Weinmacher der aktuellen Generation auch verstärkt dem Thema Marketing widmen, haben sie ein gemeinsames Weinpaket mit origineller Verpackung geschaffen: „Badische Entdecker” heißt die Weinbox, eine Zusammenstellung von 24 Weinen aus dem Markgräflerland, vom Kaiserstuhl, dem Breisgau, dem Kraichgau, der Badischen Bergstraße und aus dem Taubertal.

Die Verpackung ist nicht nur originell gestaltet und ein echter Hingucker: Mit insgesamt 24 Flaschen (12 mal 2 Flaschen mit je 0,25 l, vorwiegend Weine aus Burgundersorten) taugt die Weinbox auch als Adventskalender für Erwachsene.

Logischerweise gibts auch eine Facebookseite, auf der man sich auf dem Laufenden halten kann: https://www.facebook.com/GenerationPinot

Vicampo: Weinbilder kostenlos

3. November 2014

Vor einiger Zeit wurde ich von Jaqueline Riedel von der Vicampo.de GmbH angeschrieben. Sie bietet kostenlose Weinbilder an, die man Ihrer Darstellung nach auch für kommerzielle Zwecke nutzen darf: Weinbilder, Landschaftsbilder, Naturbilder kostenlos | Vicampo. Ich gebe das gerne so weiter, weil ich weiß, dass eigentlich alle Winzer und Weingüter chronisch schlecht ausgestattet sind mit gutem Bildmaterial.

Meine persönliche Empfehlung lautet ja immer: Möglichst viele Bilder selbst machen, möglichst authentisch, möglichst aktuell. Nach meiner Erfahrung geht es auf der eigenen Website und im Webshop ja vor allem darum, dem Kunden zu zeigen, mit wem er es zu tun hat.

Andererseits weiß ich auch, dass dieser Rat – selbst in Zeiten, wo jedes Handy auch über eine erstklassige Kamera verfügt – selten angenommen wird. Und deswegen keine Bilder verfügbar sind, wenn man sie braucht.

Frau Riedel schreibt: „Die kostenlosen Bilder laufen alle unter der Creative Commons-Lizenz und können daher vervielfältigt und bearbeitet werden, ohne jegliche Gebühren, die bei den meist angebotenen Bilddatenbanken fällig werden.”

Nach meinem Wissen ist in aller Regel ein Urheber-Hinweis nötig.