“bio food project” - die Bio-Szene für Jugendliche

Wow, da muss sich die ältere Generation (da rechne ich mich mit 47 Lenzen auch dazu) schon festhalten: Beim bio food project, einer Website von Oekolandbau.de für Jugendliche, nimmt das Thema Bio ganz schön Fahrt auf. Auf den ersten Blick wirkt alles noch etwas nüchtern: Geradliniges, fast karges Design, eine übersichtliche Gliederung in nicht allzuviele Rubriken mit stylishen Icons und eine Artikelübersicht die - naja, eben sehr übersichtlich wirkt.
Aber mit dem ersten Klick ist man schon mittendrin: Konservative Gemüter klicken vielleicht zuerst auf “Grünes Praktikum” - Ein Praktikum ist ideal für einen Einblick in grüne Berufe und finden schnell einen kompakten und informativen Artikel. Tundherum interessante Links wie die zu www.wwoof.de/ oder www.oekojobs.de/, wo man Praktikumsplätze im Umweltbereich findet. Daneben gibts viele weitere Links im eigenen Internetangebot zu Jobs und Ausbildung.
Wagemutigere tasten sich vielleicht gleich vor zu Angeboten wie “Amore Bio - Erotic Food
Liebe geht durch den Magen - hier gibt’s Tipps für die besonderen Momente…”, Nacktkochen auf Bio-Food-Project oder Hanf - natürlich!.
Egal wo man reinschaut: Immer sind die Infos auf den Punkt gebracht, gut verlinkt und schnörkellos. Insgesamt brigt die Website mein Weltbild etwas ins Wanken, weil ich das Mutterschiff www.oekolandbau.de ehrlich gesagt nicht sooo spannend finde. Nun kann ich zwar nicht einschätzen, wie Jugendliche Aufmachung und Inhalt finden. Aber ich bin mir sicher: Arg viel näher dran kann man mit einem von Erwachsenen gemachten Angebot fast nicht kommen.
Ansehenswert, für Junge, Junggebliebene und Ältere.


Martin Walker: Grand Cru
Webers Grillbibel
Fired up: Grillbuch für Männer 



