“Unser täglich Brot”

Unser täglich Brot - der Film

“Unser täglich Brot” – klingt eigentlich ziemlich unspektakular für einen Dokumentarfilm, der so viel Aufsehen erregt. Am 18. Januar ist er angelaufen und wirft einmal mehr die Frage auf, womit man mehr erreichen kann, wenn man einen Bewußtseinswandel der Verbraucher erreichen will: Mit schönen, positiven Bildern, guten Beispielen und Anregungen. Oder mit aufrüttelnden Szene einer Alltags-Realität, in der Lebensmittel nichts anderes sind als ein weiteres Industrieprodukt.

Worum geht es ? Es geht um industrielle Nahrungsmittelproduktion und High-Tech-Landwirtschaft:

“Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen gibt der Film kommentarlos Einsicht in die Orte, an denen Nahrungsmittel in Europa produziert werden: Monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge – eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt.”

Manche sind geschockt, viele beunruhigt, wenn sie den Film gesehen haben. Betroffen sind alle. Die Filmemacher – der Film entstand bei Alamode-Film in Zusammenarbeit mit Greenpeace und Slow Food – sagen selbst, dass das Gezeigte nicht immer leicht verdaulich ist. Aber wahrscheinlich muss man angesichts des täglichen Wahnsinns, der schon in den ganz normalen Nachrichtensendungen transportiert wird, schweres Geschütz auffahren.

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