Bessere Wein-Websites (3): Einkaufen

WarenkorbMit das Schönste an der Beschäftigung mit dem Thema Biowein ist ja noch immer das Weintrinken selbst. Doch wer nicht gerade in einer Weinregion lebt und sich mit den regionalen Produkten begnügen möchte, der wird Wein bestellen - zunehmend und immer einfacher über das Internet.

Die Palette der Angebote dort ist groß, nicht nur was die Weine selbst betrifft. Zum Einsatz kommen einfachste Bestellmethoden wie der Link zu einer Emialadresse, ein einfaches Bestellformular oder mehr oder minder ausgeklügelte und den Erfordernissen angepasste Warenkorbsysteme.

Hier eine Liste dessen, was ich mir zum Biowein-Einkauf im Netz wünsche:

  • Eine optisch ansprechende Aufmachung des Shops
  • Gute Bebilderung der Weine und Weinbeschreibungen
  • Möglichst konkrete Aussagen und wenig luftige Weinprosa
  • Klar erkennbare Versandkosten
  • Geringe Versandkosten nach einem einfachen Schema berechnet
  • Aktionen mit zusätzlichem Nutzen wie Rezepte
  • Rabattaktionen für bestehende Kunden
  • Eine individuelle (nicht automatische) Bestellbestätigung mit Aussagen zu Lieferfähigkeit und Liefertermin
  • Eine kurze Benachrtichtigung, wenn das Paket auf dem Weg ist

Die auf dem Markt befindlichen Warenkorbsysteme leisten das ohne weiteres (und noch etliches mehr). Unter den kostengünstigen Open Source Programmen sind die derzeitigen Favoriten:

Und zum Abschluss auch noch ein paar Dinge, die ich beim Bioweineinkauf eigentlich nicht erleben möchte:

  • Steigende Versandkosten mit steigender Bestellmenge
  • Keine Reaktion auf meine Bestellung
  • Ungebetene Informationssendungen nach der Bestellung
  • Lange Lieferzeiten

Besonders schön ist immer noch der Moment, wenn der Paketbote ein oder mehrere Weinpakete pünktlich anliefert. Wenn dann noch nützliche Infos beiliegen wie Info-Broschüren oder neue, interessante Aktionen, dann ist die Freude besonders groß und eine Zweitbestellung nicht unwahrscheinlich.

3 Reaktionen zu “Bessere Wein-Websites (3): Einkaufen”

  1. Matthias Metze

    Hallo Joachim,

    vielen Dank für den Artikel: er gibt mir Bestätigungen für die Punkte auf deiner Liste, die ich bereits realisiert habe, und Anregungen für die, die noch umzusetzen sind!

    Mein Shop läuft übrigens mit xtCommerce, das mir als nebenberuflichem PHP-Programmierer viele Möglichkeiten zur individuellen Anpassung bietet.

    Die Punkte, die du als Kunde gar nicht magst, gibt es bei mir glücklicher Weise nicht - bis auf vielleicht den letzten: monatlich versende ich einen Newsletter, den meine Kunden automatisch bekommen. Das ist für mich ein gutes Instrument zur Kundenbindung. Möchte der Kunde das nicht haben, bestellt er ihn einfach ab und gut. Das finde ich moralisch tragbar. Wie siehst du das?

    Herzliche Grüße

    Matthias

  2. jott

    Hallo Matthias,

    Dein Shop gefällt mir wirklich sehr gut, hinzu kommt, dass auch die Optik stimmt. Für mich spielt das beim Einkauf schon eine große Rolle.

    Ideal gelöst wäre es sicher, wenn der Kunde zumindest schon während des Bestellvorgangs die Möglichkeit hat, den Newsletter auch abzuwählen. Das kann ja durchaus auch eine Checkbox sein, die schon auf “Newsletter bestellen” eingestellt ist.

    Nach meiner Erfahrung reagieren viele Kunden nicht sehr erfreut auf Newsletter, die sie nicht ausdrücklich bestellt haben. Und es gibt ja gute Gründe: Wenn man zB vom Arbeitsplatz bestellt und nicht möchte, dass dort nach der Bestellbestätigung (mit der man ja schon fest rechnet) irgendwann später noch private Wein-Post eintrifft, die dann vielleicht die Kollegen öffnen. Oder sie sind der ÜPberzeugung, dass sie hier nur dieses eine Mal bestellen wollen und damit soll die Sache erledigt sein.

    Rechtlich auf der sicheren Seite ist man wahrscheinlich nur mit double-opt-in….

  3. Matthias Metze

    Erst mal danke fürs Lob - ja, ich glaube auch, das Auge kauft mit ;-)

    Das mit der Checkbox ist eine gute Idee- werde ich bei Gelegenheit umsetzen! Von der rechtlichen Seite her ist es zwar nicht nötig (es ist erlaubt, Menschen, mit denen man Geschäftsbezehungen hat, Emails zu senden), aber so hat der Kunde gleich von vornherein die Wahlmöglichkeit.

    Und beim “normalen” Abonnieren des Newsletters ist der “double-opt-in” bei xtCommerce gleich eingebaut. Nur schade, dass man dadurch doch Abonnenten verliert - wenn nämlich die Bestätigungsmail im Spamfilter hängen bleibt…

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