Burger King will die Tierhaltung verändern

Die amerikanische Fastfood-Kette Burger King will ihre Tierhaltungspolitik ändern. Das berichtete zumindest die New York Times (“Burger King Shifts Policy On Animals”) schon vor geraumer Zeit – und alle amerikanischen Medien sind darauf angesprungen.
Das kann uns doch wurscht sein: Wir essen ja kein Fastfood, oder? Tatsächlich geben wohl die meisten Deutschen an, dass sie mit Fastfood nichts zu tun haben wollen. Die Umsatzzahlen der Ketten sprechen aber ganz andere Zahlen.
Trotzdem: Warum soll und das interessieren? Naja, Burger King und einige andere der “großen” in der Nahrungsmittelbranche haben eine gewichtige Stimme. Wenn die – wie jetzt angekündigt – Eier und Schweinefleisch nicht mehr von Tieren aus aus Käfighaltung einkaufen wollen, dann hat das schon Auswirkungen. Nahrungsmittelexperten und Tierschützer gehen davon aus, dass das den Druck auf andere Anbieter erhöht. Zumal Burger King die Preise stabil halten will.
Man muss deswegen jetzt nicht auf Hamburger und Fritten umsteigen. Aber Hand aufs Herz: Wir alle haben das ja schon probiert und man kann damit leben, wenn man es ab und zu konsumiert.
Bei einer meiner Englandreisen las ich einen Artikel in einer Feinschmecker-Zeitschrift, in der eine Raststätte bzw. ein Imbiß über den grünen Schellenkönig gelobt wurde: Erstklassiges Biofleisch gäbe es dort, feine Salate, gutes Brot. Ich hätte den Laden gerne kennengelernt, lag aber leider nicht auf meiner Reiseroute.
Wer sagt denn, dass die Menschheit nicht lernfähig ist? Irgendwann gibts bei uns den Bio-Imbiß-Stand um die Ecke. Oder die Bio-Pizzeria mit Biowein-Angebot. Sooo schwierig ist das ja alles nicht.









