Weinrallye 4: Vulkanweine – Ein Rosé vom Vulkan und Flammkuchen mit Thunfisch

Weinrallye4: VulkanweineDer warme Herbst machts möglich: Bei milden spätsommerlichen Temperaturen habe ich noch einmal einen sommerlichen Rosé kaltgestellt, den Spätburgunder Rosé 2006 vom Weingut Richard Schmidt in Eichstetten am Kaiserstuhl. Ja, schon praktisch, wenn man wie hier in Südbaden einen Vulkan sozusagen vor der Haustüre hat und das Thema der vierten, vom DrinkTank ausgerichteten Weinrallye “Vulkanweine” lautet.

2006 Spätburgunder RoséDazu gibts – Ende September entdeckt – Flammkuchen mit Thunfisch von der Website “Kochen mit Liebe”.

Das Rezept ist einfach, basiert auf schlichtem Flammkuchen, dessen Herstellung ich hier demnächst auch nochmal ausführlicher beschreibe. Der Rosé war ursprünglich nicht meine erste Vorstellung eines Vulkanweines: Heiß und leidenschaftlich, eben richtig südländisch sollte es meiner Meinung nach sein, damit es zu einem Vulkan passt. Fast zu zahm dafür waren mir die Spätburgunderweine. Ebenfalls aus dem Hause Richard Schmidt gibt es einen Marechal Foche & Leon Millot, den ich ebenfalls in Erwägung gezogen habe und einen Carmino, eine Rotwein-Cuvée.

Doch zu jahreszeitlich passenden Flammkuchen stellte ich mir den gekühlten Rosé am besten vor. Das Rezept mit Thunfisch machte auch optisch Appetit und sollte den Favoriten (mit wenig Speck und Zwiebeln) kurzfristig ablösen.

In der Praxis zeigte sich der Vulkan als nicht ganz sodynamisch, wie erhofft: Schöne Lachsfarben im Glas, trocken, frisch, gerade das richtige Maß an Säure und Fruchtigkeit. Der Thunfisch erwies sich allerdings als ziemlich durchschlagender Geschmackspartner. Noch schöner – im nachhinein ist man klüger, wäre durchaus die klassische Variante des Flammkuchens gewesen, nur mit Rahm und wenig Speck.

Der – inzwischen ausverkaufte – Rosé war bei den Ecowinnern 2007 dabei, auf den Nachfolger darf man gespannt sein.

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