Biowinzer: Bereiten Sie sich aufs Weihnachtsgeschäft vor!
Unvergessen der Beckenbauer-Spruch: “Jo is denn schon Weihnachten?” Alle Jahre wieder werden nicht nur die Geschenke-Suchenden überrascht, sondern eigenartigerweise auch die Anbieter. Nicht wenige versuchen wenige Tage vor Weihnachten noch auf den Festzug aufzuspringen, machen Sonderangebote oder schmücken ihre Websites. Aber – so die traurige Erfahrungen: Dann ist es zu spät.
Und weil ich ja sozusagen zwischen den Fronten stehe und gleichermaßen für die Weingüter schreibe, von denen ich etliche betreue, als auch für die Kunden, zu denen ich mich auch zähle, gibts hier die ersten 10 Tipps für Biowinzer (später dann noch 10 Tipps für Online-Weinkunden).
- 1. Bringen Sie Ihre Preislisten auf den aktuellsten Stand.
Klingt zugegebenermaßen etwas banal, aber damit Sie nicht zwischendurch laufend Änderungen vornehmen müssen, machen Sie jetzt die Weihnachtsliste. Gleich mit allem was dazu gehört, eben dem ganzen Weihnachts-Service (siehe unten). - 2. Sorgen Sie dafür, dass Sie gefunden werden
Die meisten Ihrer Besucher kommen über Suchmaschinen. Lesen Sie Ihre Beschreibungen und Texte daraufhin durch, ob die für die Suchmaschinen relavanten Begriffe alle darin vorkommen. Und sorgen Sie dafür, dass es möglichst auch eigene Seiten zu bestimmten Themen gibt, die auch entsprechende Seitentitel und Überschriften tragen. - 3. Vernetzen Sie sich
Machen Sie ihre Linkpartner auf die Weihnachtsangebote aufmerksam. Erinnern Sie Geschäftspartner an den zugesagten Link, den Sie sich im Gegenzug zu dem Link auf Ihrer Website wünschen. - 4. Machen Sie Ihr Angebot weihnachtlich
Nein, damit sind nicht aufgeklebte Engel auf der Preisliste gemeint, eher Praktisches ist gefragt: Geschenke für Vater, Mutter, Onkel, Tante, Kombinationen von Weinen und Gläsern zum Beispiel oder verschiedenen Bio-Produkte für Hobbyköche und Weinliebahber kombiniert etc. Ihre Tipps sind gefragt, eine kommentierte Weinkarte sozusagen. - 5. Erleichtern Sie das Verschenken
Die “Pflicht” ist die Trennung von Versand- und Rechnungsadresse, die “Kür” ist zum Beispiel, dass Sie auch Geschenk-Gutscheine anbieten oder Geschenkkartons.Von Grußkarten und Accessoires gar nicht zu reden. - 6. Nennen Sie Ihre Bestseller
Der große Buchversender machts vor: Bestseller-Listen haben etwas Animierendes. Unser beliebtestes Produkt, das beliebteste Geschenk etc. Wer sollte die Wünsche der Kunden besser kennen als Sie? - 7. Kombinieren Sie
Hier sind keine Sherlock-Holmes-Fähigkeiten gefragt, sondern Phantasie und Kreativität: Welche Produkte in einem Paket passen besonders gut oder ergänzen sich? Oder bieten sie ein Paket mit den beliebtesten Artikeln an, oder den beliebtesten Zusatzartikeln. - 8. Geben Sie intelligente Rabatte
Statt 19,80 nur 19,50 – das ist kein intelligenter Rabatt, zumindest nicht in meinen Augen: Warum soll ich spontan kaufen, wenn der Gewinn in lächerlichen 30 Cent liegt? Ein Einkaufsgutschein für den nächsten Einkauf für Neukunden ist eine Sache, die sich für beide Seiten lohnt. Oder ein Treue-Rabatt. Oder eine Gratis-Dreingabe ab einer bestimmten Menge. - 9. Berufen Sie sich auf das Urteil anderer
Die meisten Shops haben diese Funktion bereits eingebaut, dass Kunden Produkte bewerten können. Statt dem automatischen Sternchen-System (oder wenn Sie keinen solchen Shop haben), können Sie auch Ihre Kunden ganz normal zu Wort kommen lassen: Für ein Urteil mit Absenderadresse und Bild gibts ein Geschenk. - 10. Machen Sie einen Testlauf
Wenn das Weihnachtsangebot steht, suchen Sie 10 Freunde, Bekannte, Kunden, die sich das alles anschauen und eine schnelle Rückmeldung geben. So können Sie Unstimmigkeiten gleich beseitigen.









