Vor-Weihnachts-Tipps für Weinkunden

Mit dem Beitrag 10 Tipps für Biowinzer im Vorweihnachtsgeschäft war es ja schon angekündigt: Es folgen auch noch Tipps für Weinkunden. Hier sind sie.

  • 1. Kaufen Sie rechtzeitig
    Die Biowinzer haben in der Regel keinen großen Apparat für den Weinversand: Meistens wird das innerhalb der Familie erledigt. Und wenn vor Weihnachten viele Bestellungen reinkommen und gleichzeitig viel Wein ausgeliefert werden muss, dann kann es schonmal ein paar Tage länger dauern. Also: rechtzeitig ordern, wenn Sie zum Beispiel zu Weihnachten Wein verschenken wollen.
  • 2. Versandkosten vergleichen
    Natürlich vergleichen Sie Versandkosten der Winzer. Und stellen fest, es gibt enorme Unterschiede. Da steckt nicht immer Willkür dahinter: Je nach Region und Verbandszugehörigkeit differieren die Konditionen, die man aushandeln kann. Bei einem Winzer bekommen Sie 18 Flaschen für 5 Euro Versandkosten, beim nächsten ist der Versand nach 12 Flaschen frei. Und wieder ein anderer verlangt ungleich größere Beträge, nach einer ganz eigenen Staffelung der bestellten Menge. Vom gesparten Geld können Sie noch ein extra Präsent ins Weihnachtspacket legen.
  • 3. Versandstaffelung ansehen
    Eben wegen dieser ungleichen Versandstaffelung ist es sinnvoll, einen zweiten oder dritten Blick auf die Versandkosten des einzelnen Winzers zu werfen und eventuell mit dem Warenkorbsystem zu spielen: Bei manchen kommt man mit der nächst höheren Mengenstaffel in einen viel günstigeren Versandpreis und bekommt so ein paar Flaschen quasi “geschenkt”.
  • 4. Probierpakete vorab bestellen
    Viele Winzer haben schon Probierpakete zusammengestellt. Und die meisten betriebe erlauben ganz individuelle Zusammenstellungen: Man muss nicht immer sechs Flaschen einer Sorte bestellen. Also probieren Sie vorher aus, was Ihnen am besten schmeckt. Viele Biowinzer sind für Überraschungen gut und haben noch einen Volltreffer für Sie, mit dem Sie nicht gerechnet haben. Oder Sie bekommen mit einem Vergleich Sicherheit, dass etwas für den Beschenkten dabei ist.
  • 5. Geben Sie eine Rückmeldung
    Es muss ja nicht gleich ein Beitrag im Gästebuch sein. Aber eine kurze Mail ist immer informativ. Die großen Versender erlauben eine Beurteilung der Produkte. Winzer sind damit meist vorsichtig, denn Weingenuss ist Geschmackssache. Hilfreich sind deshalb in erster Linie objektive Angaben, die dem Winzer erlauben, sein Angebot zu verbessern: Der Versand ging vielleicht zu lange, ein Korkschmecker war dabei oder die Verpackung war derangiert. Da kann man nachbessern. Und natürlich freut sich der Biowinzer auch über Lob… Sie profitieren beim nächsten Einkauf davon.
  • 6. Empfehlen Sie weiter, wenn Sie zufrieden sind
    Manch einer ist stolz auf seine geheime Quellen und glaubt, er hütet damit einen Schatz. Aber je mehr Zulauf ein guter Betrieb hat, desto besser wird sein Angebot. Je öfter Sie also Ihre guten Adressen mit anderen teilen, desto mehr profitieren Sie langfristig.
  • 7. Vergleichen Sie – direkt
    Sie kennen den “Urlaubseffekt”: Der italienische Rote für 2,50 Euro aus dem Supermarkt hat im Urlaub prächtig geschmeckt – zuhause aber ist er nicht mehr der Renner. Unser Geschmack ändert sich, im Tagesverlauf, im Wochenverlauf, mit und ohne Essen. Wenn Sie also einen “neuen” probieren, dann machen Sie zum Vergleich ruhig mal zwei Ihnen schon bekannte Weine dazu auf und vergleichen Sie die drei direkt miteinander. So können Sie sich sicher sein, dass ihre Neuentdeckung eine Nachbestellung verdient – oder eben auch nicht.
  • 8. Legen Sie einem Geschenk ausnahmsweise eine Preisliste bei
    Klingt jetzt für ein Weihnachtsgeschenk etwas seltsam. Aber wenn der Beschenkte sich über seinen Wein freut, dann fängt meistens eine etwas hilflose Suche an. Google hilft ja oft, aber nicht immer. Und die Preisklasse, in der man Weine verschenkt, dürfte sowieso kein allzu großes Geheimnis sein.

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