Lauch-Calzone (ein Experiment)

Das Gärtnerblog hat zum Garten-Koch-Event mit dem Thema Lauch aufgerufen. Und da fühlte ich mich spontan angesprochen.
Gemüsekuchen stehen bei mir hoch im Kurs, die Saison für Lauch passt auch gerade: Was also lagsprach dagegen, mal wieder eine Gemüsekuchenvariante auszuprobieren? Der Wunsch nach Abwechslung. In der Zeitschrift “Lecker” entdeckte ich einige Lauchrezepte und eines, das ich für meine Zwecke abwandelte: Mini-Calzone heißt es dort.

Richtig, das ist die Überraschungspizza beim Italiener, man weiß nie, was drin ist. Dieses Mal schon. Die Zutaten:
- 500 g Hefeteig nach Grundrezept mit Pizzamehl
- 150 g Speckwürfel
- 1 Mozzarella
- 100 g Kirschtomaten
- 125 Ricottakäse
- Salz, Pfeffer, frisches Basilikum
- 3 Stängel Lauch
Zuerst wird der Hefeteig angesetzt, dann gehen lassen. Ofen vorheizen, das geschieht bei mir für alles was mit Pizza zu tun hat immer auf Maximum.
Pizzateig in zwei Hälfte teilen, beide dünne (!) auswellen, zudecken und nochmal gehen lassen auf einer bemehlten Arbeitsfläche (damit sich der Teig nachher leichter löst).
Speckwürfel und kleingeschnittenen Lauch in einer Pfanne anbraten. Dann beiseite stellen zum Abkühlen.
Mozzarella, Basilikum und Tomaten klein schnippeln, mit Gewürzen in den Ricotta rühren, abschmecken.
Jede ausgewellte Hälfte des Pizzateiges in drei Streifen schneiden. Abgekühlten Lauch unter die Ricottamischung heben und davon eine Hälfte der Pizzateigstreifen belegen. Zusammenklappen und Ränder festdrücken, evt. mit einer Gabel andrücken. Aufs Backblech in den vorgeheizten Ofen und 10 bis 12 Minuten backen.
Dazu passt frischer Salat und ein kalter Weißburgunder. Wohl bekomms.

Ach ja: Richtig schön sieht das aus, wenn man sich mit den Teigtaschen etwas mehr Mühe macht, als ich das getan habe. Und wenn man drauf achtet, dass der Lauch beim Anbraten keine braunen Stellen bekommt, ist das auch eine optische Verbesserung. Das Originalrezept geht übrigens nur mit der Ricottafüllung und schmeckt auch nicht schlecht. Gegenüber dem Gemüsekuchen hat diese Variante den Vorteil, dass es schneller geht und man auf Sahne und Eier verzichten kann, was für viele Leute ja auch ein wichtiges Argument ist (Kalorien, Cholesterin).
















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Am 27. September 2008 um 18:03 Uhr
Diese spontanen Aktionen und Experimente sind doch immer die besten. Schön, das gefällt mir.
Danke für die Teilnahme beim Blog-Event!