miagolare: Lese beim Biowinzer

Meiner unermüdlichen Aufforderung an die Biowinzer, ihre Leser über die Arbeit in Weinberg und Keller zu informieren, kommen ja nur sehr wenige nach. Und das auch meist nur sporadisch.
Eine Bloggerin zeigt wie es geht: miagolare, dahinter verbirgt sich das private Weblog von Lu Nolden, offensichtlich eine Düsseldorferin hat an der Mosel einige Tage bei der Lese mitgeholfen. Und hat offensichtlich hat sie Gefallen daran gefunden.










Am 26. Oktober 2008 um 11:51 Uhr
endlich, quasi ein bruder im geiste!
ich machs jetzt anders herum: wenn die bio-winzer nicht drüber schreiben wollen (oder können), dann übernehm ich das.
man kann mich einladen, und ich schreib das dann weg.
es muss so viel gesagt und gezeigt werden. allein die unterschiede der weinbergbepflanzung. der duft, wenn man wieder einmal ausrutscht und im nebel auf den sieben buchstaben nach unten rutscht – die ganzen kräuter, der fenchel, die erdbeerpflanzen: köstlich. hat man bei den anderen nicht.
und so was muss die welt erfahren, dann schmeckt der wein gleich noch einmal so gut.
gruß von der front,
Lu.
Am 30. Oktober 2008 um 15:14 Uhr
Eine Weinlese mit der Hand ist wirklich ein Erlebnis pur. Leider wird die Traubenernte heute größtenteils mit großen Erntemaschinen praktiziert. Doch einige Winzer haben aber auch den Vorteil der Handlese wieder erkannt und selektieren die Trauben im Weinberg und transportieren diese schonend nach Hause. Auch die Mosel bietet mit ihren Steillagen natürlich bestes Terrain für die Handlese, denn oft können dort auch keine Erntemaschinen eingesetzt werden. Auf jeden Fall kann bis heute keine Maschine die Arbeit der von Hand gelesene Trauben übertreffen. Ein Glück, denn damit ginge ein weiteres Stück Kultur verloren!