2005er Riesling Sekt brut von der Mosel

Rieslingsekt vom Weingut Steffens-Kess

Sekt hat viele Spielarten: Jede Region versucht, ihre Weinsorten ins Spiel zu bringen, manche Betriebe experimentieren mit Cuvées und roten Sektsorten und denken sich phantasievolle Namen aus. Und dennoch: Wer an Sekt denkt, der denkt zuerst sicher an den klassischen trockenen oder sehr trockenen Riesling Sekt. Und das wird für lange Zeit sicher auch der Maßstab bleiben, an dem sich andere zu messen haben – so gerne wir auch Gutedel und Chardonnay-Sekte probieren, mit und ohne Holzfasslagerung und andere Varianten.

Der Riesling eignet sich aufgrund seiner Säure nun mal sehr gut für den prickelnden Schaumwein. Grundweine für den Sekt werden denn auch nicht nach dem Zuckergehalt (Oechsle) gelesen, sondern auf Basis des Säuregehalts. Und sie sind demzufolge in der Lese mit die ersten Sorten, die gelesen werden.

Wie soll er denn nun sein, der Sekt? Beim Rieslingsekt sind sich die meisten Winzer und Weintrinker einig: Frisch, jugendlich, spritzig, trocken bis staubtrocken. Die Weine werden demzufolge auch nicht lange gelagert, die knackig frische Säure ist ja so etwas wie ein Geschmacksverstärker.

Der 2005er Riesling Sekt brut von Harald Steffens hat all das, und das zu einem moderaten Preis. Winzer- und Jahrgangssekt nach traditioneller Flaschengärung, genau 10 Euro kostet er. Kommt duftig und elegant, feine Rieslingart. Sollte man nicht nur vor den Feiertagen im Haus haben, denn er passt zu fast jedem Anlass.

Einen Kommentar schreiben

Kommentare per RSS Feed verfolgen