Fridolino Secco vom Weingut Mengel-Eppelmann

Fast jeder Winzer hat ihn im Programm, aber bei einigen kommt er aus dem gleichen Haus wie der Fridolino Secco vom Weingut Mengel-Eppelmann in Rheinhessen. Denn dort hat man sich auf das spezialisiert, was der Fachmann “Verperlung” nennt: Durch das Versetzen mit Kohlensäure wird aus den meist trockenen jungen Weißweinen ein spritziger, perlender Secco.
In dem ECOVIN-Weingut in Stadecken-Eisheim hat man aber noch ein weiteres Glanzlicht im Programm: Fruchtseccos, also Fruchtweine aus Johannisbeeren oder Kirschen mit moderatem Alkoholgehalt (11 bis 11,5 Vol.%), auch in Bio-Qualität. Die heißen übrigens Cassis und Fridolino.
Das Biowinzer Jörg Eppelmann sein Handwerk versteht, sieht und schmeckt man schon am Fridolino, der bei bei der Sommerwein-Verkostung der Zeitschrift Selection ausgezeichnet wurde und eine Auszeichnung in Silber bei der Int. wine challenge bekam. Jörg Eppelmann ist Organisator, Lenker und Kellermeister des Weingutes und auch der Rest der Familie ist im Weinberg, im Weinladen oder in der Gutsschänke aktiv.
Der Fridolino ist ein fruchtiger, spritziger Secco, der nicht nur in die Sommerzeit passt. Mit 30 Gramm Restzucker und 11 % Alkohol ist er nicht mehr trocken, passt aber dennoch gut zu den typischen Sommergerichten oder solo. Und mit einem Preis von 4,50 Euro in Bio-Qualität ist er geradezu ein Preisbrecher, da kann man nicht viel verkehrt machen.









