Komplett auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten umstellen?
Für immer mehr Biowinzer stellt sich diese Frage: Ist es sinnvoll, den Betrieb komplett auf den Anbau neuer, pilzwidertsandsfähiger Rebsorten umzustellen?
Die Vorteile liegen auf der Hand: Weniger Spritzaufwand in den Reben, weniger Umweltbelastung durch weniger Treckerfahrten, geringere Bodenverdichtung etc. Das Problem: Die Vermarktung von solchen Bioweinen ist aufwändiger, funktioniert nur im direkten Kundenkontakt. Was ist ein Cabernet Cortis und warum gibts hier keinen Spätburgunder? Schmeckt ein Wein, der Solaris heißt genauso gut wie ein Riesling? Da muss der Winzer ran, muss erklären und veranschaulichen und verkosten lassen.
Ein sehr schönes Beispiel wird in der aktuellen Pressemitteilung von Ecovin Baden vorgestellt, die ich heute verteilt habe: Der Freiburger ECOVIN-Winter Andreas Dilger hat die 100prozentige Umstellung auf Piwis gewagt. Der Autodidakt pachtet regelmäßig neue Rebstücke hinzu und stellt sie auf Piwis um. Nebenbei ein bemerkenswertes Weingut, alleine wegen der äußeren Umstände: An einem historischen Straßenbahndepot in der Wiehre, also dort wo Freiburg am grünsten ist.
Hier gehts zur aktuellen Ecovin-Pressemitteilung




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