Slow Food rückt den Schoppen in den Blickpunkt

“Was ist eigentlich ein Schoppenwein?” Dieser Frage widmet sich in der neuesten Ausgabe des Slow Food Magazins (04 / 2010) gleich ein ganzer Artikel von Kai Wagner. Neben ein paar generellen Erwägungen zum Thema (“Sind Weine in der Literklasse unter fünf Euro überhaupt gut, sauber und fair?”) gibt es auch gleich regionale Tipps. Und neben den preiswerteren Weinen der Weingüter wird auch gleich ein (württembergischer) WG-Wein empfohlen.
Gar nicht so verkehrt finde ich. Erstens einmal gibt es gerade im Badischen auch etliche Winzergenossenschaften, die Bio-Weine produzieren. Und zweitens hat die Literklasse im Bio-Bereich erst unlängst auch zwei Auszeichnungen kassiert bei den “Besten Badischen Bioweinen 2010″.
Bei Schopppen und Schorle kenne ich keine Berührungsängste. Erst bei dem inzwischen sehr populär gewordenen Cola-Schoppen würde ich zurückzucken…
Die badischen Biowinzer haben den Schoppen in diesem Jahr übrigens auch in den Blickpunkt gerückt: Bei der Prämierung der Besten Badischen Bioweine 2010 gab es erstmals die Sonderkategorie Literweine. Prämiert wurden dort der 2009er Müller–Thurgau trocken vom Weingut Johannes Hügle, Gallushof in Teningen-Heimbach und der 2007er Spätburgunder Rotwein trocken vom Weingut Zähringer in Heitersheim.









