In der kalten Jahreszeit: robuste Suppen, filigrane Weine

Wer sagt, dass Suppe und Wein nicht zusammen passen? In der gehobenen Küche ist es natürlich ein Unding: Das muss zu jedem Gang der passende Wein gereicht werden. Aber viele werden sich noch an die Sonntagsessen ihrer Kindheit erinnern. Da wurde nicht selten zur Feier des Tages ein Fläschchen Wein aufgemacht. Und nicht jeweils eines für Suppe, Hauptgang und Nachtisch. Und erstaunlicherweise passt das meistens auch heute noch ziemlich gut.

Leichter tut man sich natürlich schon, wenn man sich von der klassischen Einteilung löst und trinkt, was einem passend erscheint: Regeln wie Rotweine zu dunklem Fleisch, Weißwein zu hellem Fleisch, etc. sind hilfreich, wenn man keine Orientierung hat, welche Weine zu was passen. Wer “seine” Weine schon mal probiert hat, der kann meistens genau sagen, ob sein Lieblings-Riesling zu Suppe und Braten passt.

Noch einfacher ist es freilich, wenn es nur einen Gang gibt. Eine delikate Suppe kann gerade in der kalten Jahreszeit durchaus eine Hauptmahlzeit sein. Mein Favorit zum Beispiel sind trockene, knackig-kalte Weißweine zu pürierten Suppen wie Kartoffelsuppe oder Kürbissuppe. Dazu vorneweg ein frischer Feldsalat, das ginge schon auch als Sonntagsessen durch.

Ein aktuelles Rezept für eine selbst gemachte Kartoffelsuppe gibts hier, auch das Rezept für eine Kürbissuppe findet auf auf testschmecker.de.

Einen Kommentar schreiben

Kommentare per RSS Feed verfolgen