Archiv aller vorgestellten Bücher.

Aktuelle Bücher über den Kaiserstuhl

12. Februar 2010

Kaiserstuhlbücher

Wer gerade einen guten Wein trinkt, der erinnert sich auch gerne an die Landschaft, wo dieser Wein herkommt - zumindest, wenn er selbst diese Region schon kennen gelernt hat. Bildbände aus den Weinbau-Regionen sind eine gute Gelegenheit, Land und Leute etwas näher kennen zu lernen und um den Wein und seine Region besser zu verstehen. Zu Beginn dieses Jahres gab es gleich drei Neuerscheinungen zum Kaiserstuhl (ehrlicherweise muss ich gleich dazusagen, dass eines von mir ist).

Kaiserstuhl und Breisgau von Joachim Ott. Deswegen weiß ich auch recht genau, dass es hier nicht nur ein Kapitel über den Weinbau, sondern auch eines über den Bioweinbau gibt. Eine bunte Mischung mit vielen Themen und Fotos, die die ganze Region umfassen.

Kaiserstuhl: Ansichten und Einblicke von Andreas Färber und Stefan Krauss dagegen ist vorwiegend Bildband mit wenig Text. Ein Coffee-Table-Book zum Schwelgen.

Der Kaiserstuhl: Einzigartige Löss- und Vulkanlandschaft am Oberrhein hat mehrere Autoren und wohl auch einigen wissenschaftlichen Anspruch. Wer seine Kenntnisse in verschiedenen Themenbereichen vertiefen möchte, der ist mit diesem fast 400 Seiten starken Werk bestens gerüstet.

Carsten Sebastian Henn: Vino Diavolo

8. Februar 2010

Vino DiavoloVino DiavoloKrimis gibt es ja heute in allen Spielarten: Man kann wählen zwischen bestimmten Typen von Detektiven / Polizisten, verschiedenen Ländern und Regionen und natürlich bestimmten Themen. Auch auf das Thema Wein haben sich mittlerweile gleich etliche Krimi-Autoren spezialisiert. Carsten Sebastian Henn schickt seinen Spezialisten Julius Eichendorff nun schon zum fünften Mal zur Auflösung kniffliger Fälle ins Rennen.

Immer geht es um das Thema Wein, Tatort ist das idyllische Ahrtal. In Vino Diavolo
geht es um Mord und Eisweinlese und - wie sollte es anders sein - natürlich auch um Essen und Wein. Für 9,90 Euro erhält man 240 Seiten Spannung - und auf der Website des Autors sogar einen Wein-Tipp: Ein Spätburgunder aus Bad Neuenahr mit zum Buch passenden Etikett.

Schuhbeck: Meine Küche der Gewürze

29. Januar 2010

Alfons Schuhbeck: Meine Küche der GewürzeMeine Küche der Gewürze
Man kann gegen Promi-Köche sagen, was man will: Letztlich schärfen sie doch bei einem größeren Publikum die Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Thema. Wie jetzt Schuhbeck: Mit dem Titel Meine Küche der Gewürze, so dachte ich noch vor Kurzem, könne man keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken.

Jetzt steht das Schuhbeck-Buch schon seit Wochen auf den Bestsellerlisten und bekommt überwiegend begeisterte Rezensionen. Das Buch, das bei Zabert Sandmann erschienen ist, ist hervorragend illustriert und enthält auf 400 Seiten neben der detaillierten Vorstellung von etwa 50 Gewürzen natürlich auch jede Menge Rezepte des Starkochs. Wer Schuhbeck mal in einer seiner vielen Fernsehauftritte erlebt hat, der weiß, dass ihm dieses Thema nicht nur am Herzen liegt, sondern dass er sich hier auch besonders gut auskennt - sicher auch ein Grund für den Erfolg dieses Buches.

Weinkalender 2010: DuMont

25. November 2009

Weinkalender 2010: DuMontDuMonts Weinkalender 2010. Broschürenkalender: Monat für Monat eine kleine WeinkundeZum Abschluss dieser kleinen Weinkalender-Serie der Klassiker: Den DuMont Weinkalender gibt es schon länger, erhat seine treuen Fans und Anhänger. Aus meiner Sicht auch zu Recht.

Ich könnte mir zwar prächtigere Exemplare zu dem Thema vorstellen, sicher auch originelleres. Aber der DuMont bietet sicher den besten Kompromiss: Die Bilder von Max Galli sind ganz ansprechend, das Format als Broschürenkalender macht ihn praktikabel, lässt Raum für Texte und Beschreibungen und eigene Einträge im Kalender. Und der Preis von 12,95 Euro lässt einen auch nicht allzu lange drüber nachdenken. Zum Verschenken, auch als Dreingabe, oder als Küchenkalender eine gute Wahl.

Die Größe von 42 x 29 cm wird durch das Aufklappformat ja verdoppelt.

“Bio-Weihnachtsbäckerei” von Clemens Waldherr: Leckeres im Advent

23. November 2009

Bio-WeihnachtsbäckereiBio-WeihnachsbäckereiDer Herbst wird allmählich so, wie er eigentlich sein müsste: Kühl, duster, windig. Da freut man sich auf die typischen Leckereien der Vorweihnachtszeit. In diesem Herbst habe ich erstmals ein Buch entdeckt, dass auch das Thema Weihnachtsbäckerei mal unter dem Bio-Aspekt beleuchtet: Bio-Weihnachsbäckerei von Clemens Waldherr, erschienen im österreichischen Kneipp-Verlag.

Zwar hat das Backen bei mir nicht den gleichen Stellenwert, wie das Kochen. Aber einige Erfahrung bringe ich schon mit. Zum Beispiel, dass man nicht einfach das weiße Mehl gegen Vollkorn-Mehl austauschen kann. Bio-Bäckerei ist etwas komplizierter, wenn man gute Ergebnisse möchte.

Clemens Waldherr hat das im Griff und belebt die Weihnachts-Bäckerei noch dazu mit ein paar anderen interessanten Themen: Neben den Vollkornrezepten gibt es eine Rezeptauswahl für Diabetiker sowie für vegane und glutenfreie Rezepte. Und das Thema Backen mit Kindern kommt auch nicht zu kurz.

Das Buch ist schön aufgemacht, wenn auch nicht allzu üppig bebildert. Die Rezepte sind fundiert, die Anleitungen sinnvoll, die Zutaten erprobt. Als Dreingabe gibt es zudem - passend zur Weihnachtsbäckerei - einen Zeitplan, was man am besten früher, was später in der Adventszeit bäckt.

Einen besonderen Charme bekommt das Buch meiner Ansicht ja noch durch den österreichischen Einfluss: Schon alleine die Namen sind ja ein Genuss. Probleme gibts dank das Glossars keine. Dass “Germ” Hefe bedeutet ist jedem klar, der schon mal Germknödel gegessen hat. Namen wie Powidlbuchteln, Hirsebusserl und Betyardschnitten machen halt auch mehr an als Vollkornkugeln. Und in der Alpenrepublik hat man halt reichlich Erfahrung mit den Mehlspeisen.

Für 17,95 Euro bekommt man - schön aufgemacht und praxisnah gestaltet - eine breite Palette toller Weihnachtsrezepte aus dem österreichischen Kneipp-Verlag, der für mich übrigens durch die dort zahlreich vertretenen Bio-Titel auch eine positive Entdeckung ist.

Bio-Weihnachtsbäckerei

Bio-Weihnachtsbäckerei