Archiv aller vorgestellten Bücher.

Buchtipp Wein – puristisch, aber gehaltvoll

9. Dezember 2011

Buchtipp: Wein - stilvoll präsentiert

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einen beeinflussen: Man will ein Buch zum Thema Wein verschenken. Aber die meisten Bücher sind eher die reichlich und kleine bebilderten Ratgeber, die vom Layout an Reiseführer erinnern.

Etwas stilvoller kommt dieser Weinführer daher: Wein

Schon die Aufmachung ist eher puristisch, im Inneren bleibt man stilvoll und übersichtlich. Das Doppelseitenkonzept mit Bild- und Textseite wird konsequent durchgehalten, jedes Thema bleibt so übersichtlich. Die Spannweite der Kapitel reicht von Grundlagen über Rebsorten bis hin zu Essen und Wein. Und da man davon ausgehen kann, dass in kaum einem allgemeinen Weinführer etwas steht, was man sonst nirgends liest, ist die Aufmachung für mich hier ein klarer Pluspunkt.

Der Millefeuille-Verlag hat drei Wein-Spezialisten für dieses Wein-Kompendium engagiert. Es ist anschaulich und klar strukturiert, so dass sich selbst der Einsteiger ohne Vorwissen nicht verloren vorkommt. Vier Themen, 120 Artikel und 120 Fotografien auf 288 Seiten. Food-Fotograf Kris Vlegels hat großen Anteil an der stilsicheren Gestaltung.

Die vier großen Kapitel: Wein trinken, Wein und Speisen, der Weinberg und der Weinkeller enthalten Basiswissen und tiefergehende Informationen. Wer einen weiteren Einblick in Buch und Gestaltung erhalten möchte, hier gibts ein PDF.

Eichelmann 2012: Deutschlands Weine

7. Dezember 2011

Eichelmann 20112: Deutschlands Weine

Eichelmann: Deutschlands Weine 2012. Keine Frage: Er hat sich etabliert. Der Eichelmann hat seit Jahren einen festen Platz bei den Weinfreunden Deutschlands ergattert. Und mit der Auflistung von 9.507 Weinen von insgesamt 915 Weingütern, die mehr oder weniger ausführlich beschrieben werden, ist der 960 Seiten starke gelbe Klassiker aus dem Heidelberger Verlag Mondo fast schon unverzichtbar.

Zwar findet sich auf den ersten Seiten, wo traditionell die Weine und Weingüter des Jahres stehen noch immer keine eigene Rubrik für Bio, aber so ist die Weinwelt eben: Es zählt nur die Qualität der Weine, und eigentlich ist das ja auch gut so.

Wer die Regionen-Zusammenfassung durchforstet – der nächste Schritt beim Vorantasten in den umfangreichen Inhalt, bevor man sich endgültig den 915 Weingütern im Einzelnen widmet – der findet mit etwas Kenntnis schon hier die Bio-Weingüter. In den detaillierten Weingutsbeschreibungen ist selbstverständlich erwähnt, welcher Winzer Bioweine produziert.

In Baden fällt zum Beispiel das Weingut KLumpp auf, das seit langem seine SPitzenposition als hervorragender Erzeuger hält. Ebenso steht an der Mosel das Weingut Melsheimer mit an der Spitze, sehr gut sind auch die Weingüter Brohl und Steffens-Kess bewertet. Und in Rheinhessen können zum Beispiel die Weingüter Arndt Werner (hervorragend) und Eckhard Weitzel (sehr gut) ganz vorne mitmischen.

Aber wer das dicke Buch nur für die Suche nach Bioweingütern durchforstet, der nutzt diese Sammlung von Beschreibungen und Daten nur ungenügend. Wie immer verrät das 100-Punkte-Schema viel über die Leistungs-Spannweite der Weingüter, nicht zuletzt die Preisangabe bei den vorgestellten und bewerteten Weinen erlaubt einen Einblick in die Angebotstiefe der Winzer.

Für knapp 30 Euro eine gute Handreichung für alle Wein-Interessierten.

Buchtipp: Herzhafte Herbstküche

8. November 2011

Herzhafte Herbstküche von Claudia SeifertHerzhafte Herbstküchevon Claudia Seifert ist ein Buch fürs Auge. Und für Köche, die mal was Neues ausprobieren wollen. Unter den 80 herbstlichen Rezepten, die meiner Meinung nach wirklich gut in die Jahreszeit passen, sind nur wenige bekannte „Klassiker” vertreten.

Natürlich gibt es einiges, was man andernorts so oder so ähnlich gefunden hat: Flammkuchen zum Beispiel gibt es hier auch, aber mit Trauben, Zwiebeln und Thymian. Oder Ziegenkäse mit Ingwer-Brombeeren und Roggenteigblättern. Und Milchreis mit Ingwer-Preiselbeeren und Schokoladesauce.

Wer also auf Nummer sicher gehen will und eine Sammlung mit Mutters Hausrezepten sucht, der sollte woanders suchen. Wer experimentierfreudig ist und auf schöne Bilder steht, der ist mit dem knapp 25 Euro teuren Kochbuch für den Herbst bestens bedient.

Gut finde ich auch, dass die meisten Zutaten – trotz der manchmal exotisch anmutenden Variationen – doch recht einfach zu bekommen sind. Rote-Beete-Carpaccio mit Granatapfel, Kürbis-Kernen und Crème fraîche, da gibts die Zutaten auch in meinem Provinzstädtchen.

Gerade wenn man Wert auf schöne Bilder legt, ist ein Blick ins Buch vorher ganz praktisch. Das kann man beiAmazon machen oder auch direkt (und noch ausführlicher) beim AT-Verlag.

Die Autorin ist übrigens nicht nur Köchin, sondern auch Foodstylistin, was sicher auch zum optischen Gelingen beigetragen hat.

Garten -und Wildkräuter

23. August 2011

Buchtipp: Garten- und Wildkraeuter

Der Kosmos-Verlag hat einige nützliche und sehr schön gemachte Bücher in seiner Kollektion für all diejenigen, die mit der Natur kochen und genießen. Vorgestellt habe ich bereits das Biokisten-Kochbuch und „draußen genießen”.

Passend in die Sommerzeit gehört auch noch Garten- und Wildkräuter: Schätze aus der Natur.

Ebenso ansprechend bebildert und dargestellt wie in den anderen genannten Bänden schildert Autor Reinhardt Hess nicht nur, was man alles mit Kräutern machen kann. Er geht auch darauf ein, wie man Kräuter sammelt und konserviert und welche Kräuter zu welchen Geschmacksgruppen gehören. Wer nicht selbst oft im eigenen Garten werkelt, dem sind Begriffe wie Mädesüß und Goldmelisse, Ehrenpreis und Currykraut sicher nicht so geläufig. Aber die Kurzbeschreibungen sind sehr hilfreich, auch für eigene Ideen zum Einsatzgebeit.

Die Rezepte selbst sind – abgesehen davon, dass oft gleich mehrere Kräuter verwendet werden – nicht so exotisch, als dass man die Zutaten nicht leicht beschaffen könnte.

Ideal sind die meisten Rezepte natürlich jetzt im Sommer nachzukochen: Für Zucchinibällchen und Holunderblüten mit Apfelschaum kann man nach einem Marktbesuch sofort loslegen. Für Bärlauch-Guacamole oder Veilchen-Bowle ist das Zeitfenster natürlich etwas enger. Eine gute Ergänzung wäre aus meiner Sicht ein ungefährer Weintipp, der so in etwa die Richtung angibt, welche Weine, welche Rebsorten passen könnten – obwohl man das durch Experimentierfreudigkeit gut ausgleichen kann.

Die 144 Seiten mit Rezepten sind angereichtert durch zahlreiche Tipps und Infos, und die alleine die Aufmachung macht schon Appetit. 14,95 Euro für das Buch mit flexiblem Einband sind meiner Meinung nach gut angelegt.

Buchtipp: draußen genießen

14. Juli 2011

draußen genießen - Kosmos Verlag

Draußen geniessen: Sommerfeste, Grillen und Picknick

Im Sommer, so ist zumindest meine Einschätzung, haben Kochbücher einen schweren Stand. Naja, mal abgesehen von Grill-Büchern. Aber wieviele Grill-Anleitungen braucht man schon, um über den Sommer zu kommen? Eine andere Alternative hätte da nach meiner Auffassung schon mehr Aufmerksamkeit verdient: Bücher zum Thema Picknick. Ich liebe Picknick-Atmosphäre und das Essen im Freien.

Ganz nah dran an ein Picknick-Buch und doch noch einen Tick ist besser ist Draußen geniessen: Sommerfeste, Grillen und Picknick aus dem Kosmos Verlag. Schon die Aufmachung hat es mir angetan, das Querformat finde ich für opulente Bilder sowieso angenehm und die Inhalte machen das Buch zumindest aus meiner Sicht zu einem Renner: Nach dem ersten Durchstöbern lege ich meistens eine Liste an mit Rezepten, die ich nachkochen will. In diesem Fall war die Liste gleich ziemlich lang.

Doch der Reihe nach: Draußen genießen ist eigentlich kein richtiges Picknick-Buch. Es umfasst Gartenfeste genauso wie einfache Sommerküche, Picknick ebenso wie Grillabende. Gelungen finde ich die Auswhal der Rezepte und vor allem die Gestaltung. Auf testschmecker.de habe ich gerade ein anderes Buch aus dieser Reihe vorgestellt (das Biokisten-Kochbuch), das mir ebenfalls sehr gut gefallen hat.

Dieses hier hat aus meiner Sicht eine größere thematische Vielfalt, eine größere Rezeptauswahl und liegt gestalterisch schon an der Grenze zwischen Bildband und Kochbuch. Das Kunststück bei der Rezeptauswahl besteht ja auch darin, die “Klassiker” nicht außen vor zu lassen, aber doch immer allen Gerichten eine eigene Note zu geben. Das ist aus meiner Sicht ganz gut gelungen: Reissalat, ein Muss, aber in diesem Fall ein Rezept mit Mango.

Es fehlen weder die sommerlichen Gemüsekuchen (Lauchtarte mit Olivenragout und Pfifferlingkuchen vom Blech), noch das Drumherum wie Getränke (Espressoflip, Bowlen), Brotaufstriche und Marinaden.

Für knapp 20 Euro ein neues Reservoir an Ideen und Rezepten, die man jetzt noch gut und gerne acht Wochen Freien genießen kann (und danach auch drinnen, bis zum nächsten Sommer).

Opulente Aufmachung, schöne Rezeptauswahl

Der dritte Weinkrimi von Michael Moritz: Weinselig

21. April 2011

Weinselig von Michael MoritzWeinselig, das ist der dritte Weinkrimi des Schauspielers und Autors Michael Moritz, auch er spielt in Baden am Kaiserstuhl. Protagonist Killian, ein ehemaliger Kriegsfotograf zeigt immer mehr badische Lebensart und Verbundenheit mit der Region. Die Lesungen des Autors in Südbaden scheinen – ebenso wie seine Krimis – bestens anzukommen.

Seine Weinkrimis mit regionalem Hintergrund gehören auf jeden Fall zu den besseren. Das hat sicher auch mit der Erfahrung des Autors für lebendige Geschichten zu tun und mit seinem gründlichen Wissen um die Eigenheiten der Region. Er kennt die Eigenheiten der Kaiserstühler und er kennt sich auch im Thema Weinbau aus. Bei den beiden Vorgängerbüchern (Tod in der Rheinaue und Roter Regen) wurde man den Verdacht nicht los, dass da einer seine regionale, gut erzählte Geschichten fast etwas unnötig aufpeppt: Da musste der israelische und der deutsche Geheimdienst bemüht werden, es tauchten wie bei Volksbühnenstücken auf einmal Kinder des Protagonisten auf, von denen dieser nie gewusst hatte und es ging auch um eine Regenmaschine, die die Welt verändern könnte.

Im dritten Band lässt es der Autor etwas badisch-gelassener angehen, (fast) alles dreht sich um ein Weinfest am Kaiserstuhl. Lediglich die Zahl der Leichen lässt noch auf taktisches Bemühen schließen, die Bedeutung der Geschichte zu steigern. Aber dieses Phänomen ist ja weit verbreitet: Kein Kleinstadtkrimi mehr ohne einen Serienmörder.

Doch auch wenn man an Weinselig leicht das eine oder andere herumkritteln kann und manches mit allzu leichter Feder beschrieben ist: Auch der dritte Krimi des gebürtigen Kaiserstühlers ist eine spannende, gut erzählte Geschichte mit viel Lokalkolorit. Kenntnisreich, in vielen Aspekten detailverliebt, auch bei örtlichen Details und im Dialekt stimmig, so dass man das Buch ungern aus der Hand legt.

Ich muss zugeben, dass die Kulisse des Weinfestes für mich nicht so interessant wart, aber da bin ich sicher die Ausnahme. Ich bin auf jeden Fall schon jetzt gespannt auf die den nächsten badischen Weinkrimi von Moritz.

Stuart Pigott: Weinwunder Deutschland

13. April 2011

Stuart Pigott: Weinwunder DeutschlandWeinwunder Deutschland von Stuart Pigott.Mit den bekannten Wein-Nasen in Deutschland ist es wie mit den Promi-Köchen: Entweder man mag sie, dann verschlingt man jedes Buch und jede Sendung. Oder man mag sie eben nicht. Einer derjenigen, die in Deutschland aufgrund ihrer unkonventionellen Art und ihres unverbracuhten Herangehens an das Thema Wein geschätzt werden, ist der Brite Stuart Pigott. Die Zeit seiner schrägen Outfits mag vorbei sein, ungewöhnliche Ideen hat der umtriebige Wein-Liebhaber noch immer genügend. So hat er jetzt auf seiner zweisprachigen Website auch sein neuestes Projekt Weinhier vorgestellt, aber das ist ein anderes Thema.

Gute Noten bekommen hat er schon für andere, abgeschlossene Projekte wie die die Serie Weinwunder Duetschland, die zum Jahresanfang im Fernsehen lief. Beim Tre Torri Verlag ist jetzt ein 280 Seiten starkes Buch dazu erschienen (29,90 Euro), das den Fans sicher auch gefallen wird. Gut ist, dass Pigott kaum Grundlagen voraussetzt: Sein Thema ist der Wein jetzt und hier, wie er schmeckt, ob er schmeckt, zu was er schmeckt. Und dann natürlich die Menschen hinter dem Wein. Lust auf Wein will er machen und das Basis-Wissen vermitteln – ein guter Anspruch, den er auf lebendige Art verwirklicht.

Zu Wort kommen dabei natürlich auch die verschiedensten Winzer und hier muss man dem Wein-Autor zugute halten, dass er auch bei der Auswahl auch gute Kenntnisse der jungen Weinszene bewies und nicht nur altbekannte „große” Namen bemüht.

Wer den Briten lieber in Aktion erleben will, der kann auch die DVD der sechsteiligen, vom Bayrischen Rundfunk produzierten Serie kaufen (DVD Weinwunder Deutschland): Mit knapp 20 Euro deutlich billiger als das Buch, Spieldauer 180 Minuten.

2011 Super Schoppen Shopper: Weinempfehlungen fürs kleine Budget

11. März 2011

2011 Super Schoppen Shopper

Kein seltener Anblick: Eine Seite mit schlechten Bewertungen…

Super Schoppen Shopper 2011: Erste Hilfe für den Weinkauf beim Einkauf2011 Super Schoppen Shopper Da muss man Spass dran haben: Mehr als 1.300 Weine haben Cordula Eich und ihre Mitstreiter für die neueste Ausgabe des Super Schoppen Shoppers verkostet. Und es waren nicht die teuersten Tropfen, die zur Probe anstanden: Alle stammen aus dem Supermarkt oder Discounter, von Aldi und Lidl, von Edeka und Rewe und wie sie alle heißen.

Schon das Preisniveau ist so, dass sich viele Fachleute und wohl auch die meisten aus der Weinblogger-Szene schaudernd abwenden: Zwischen zwei Euro irgendwas und rund 10 Euro liegen die meisten der verkosteten Weine, der größte Teil im unteren Segment dieser Spanne.

Und trotzdem glaube ich gerne, dass die Tester auch daran Spass hatten: Zum einen beschreiben sie die Weine erfrischend lebendig und unkonventionell, ohne freilich ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Zum anderen weiß man ja oft aus eigener Erfahrung, dass auch in der viel gescholtenen 5-Euro-Klasse durchaus Weine zu finden sind, die einem den Alltag bereichern können.

Ein gutes Zeichen für mich ist auch, dass die Beschreibungen der wenigen Bioweine, die im Buch vorkommen, sich mit meinen Erfahrungen decken -obwohl ich nicht alle probiert habe und das auch nicht vorhabe: Die meisten kommen nämlich nicht so gut weg, das stimmt leider. Aber das zeigt mir schon, dass auch die relativ kurzen, manchmal launischen Beschreibungen und das Bewertungsschema mit einem Blitz (Katastrophe!) und 1 bis 5 Gläsern („…der Blockbuster-Kassenknaller…”) durchaus ausreichend sein kann: Verzwirbelte Weinprosa ist nicht immer nötig, um ein klares Urteil über einen Wein abzugeben.

Wers gar nicht erwarten kann, der blättert vor bis zur Seite 300 (von insgesamt 336 Seiten) und gelangt zur „Hall of Fame”, der Bestenauswahl. Hilfreich auch die Einteilung nach Einkaufsquellen und das abschließende Register mit allen Weinen.

Ob das nun alles auf jeden Weintrinker übertragbar ist, sei dahingestellt. Und sicher decken auf die 1.300 Weine nur einen Bruchteil aller angebotenen Weine ab. Aber als Entscheidungshilfe für all diejenigen, die sich im Supermarkt oder Discounter mit Wein versorgen ist das allemal eine wichtige Hilfestellung. Maßstab für die Bewertung ist auch das Preis-Leistungsverhältnis der Weine, die Preise sind jeweils mit angegeben.

Mein Fazit: Die knapp 12 Euro sind gut angelegt, das hat man durch Vermeidung von Fehlkäufen schnell wieder drin. Was Bioweine angeht ist es vielleicht besser, sich von vorneherein bei Online-Shops der Bioweingüter umzutun oder bei renommierten Biowein-Versendern. Davon gibt es ja auch nicht wenige und man merkt schnell, dass das Angebot auch im unteren Bereich, von 5 bis 10 Euro hier durchaus üppig ist. Aber angesichts der unübersichtlichen Flut von Weinen für Weinkäufer in Supermarkt und Discounter ist diese kleine Hilfestellung beim Einkauf doch sehr willkommen – auch (oder gerade?), weil die Mehrzahl der Weine mit schlechteren Bewertungen auskommen muss.

DuMonts Weinkalender 2011

9. November 2010

DuMonts Weinkalender 2011DuMonts Weinkalender 2011Er ist vorläufig der letzte in der Reihe der hier vorgestellten Weinkalender. Gefühlt gibt es den DuMont Weinkalender schon eine halbe Ewigkeit und er muss demzufolge auch seine Anhänger gefunden haben.

Die Motive und die Qualität der Fotografie ist nach meiner Einschätzung guter Durchschnitt. Was den Kalender sicher zu einem Dauerbrenner macht ist die praktikable Aufmachung als Broschürenkalender und der Text, der jeden Monat zusätzliche Informationen liefert. Für etwas mehr als 10 Euro kann man hier auch kaum was falsch machen.

Ackermann Art12: Kalender Wein 2011

2. November 2010

Ackermann Weinkalender 2011Wein 2011 Art12 Collection: BroschürenkalenderAuch dieser Weinkalender hat Studioqualität: Geleckte Aufnahmen, die Lichter sind exakt auf Flaschen und Gläser gesetzt, die Stilleben sorgfältig arrangiert, die Landschaft… Nein, halt: An der Landschaft werden sie ja wohl nix gedreht haben.

Mit dem quadratischen Format 30,5 x 30,5 cm ist das Format handlich, der Preis von 7,96 Euro ist ausgesprochen moderat. Nach meinem Gefühl ist das ein ansehnlicher Küchenkalender, dessen Vorteil extern begründet ist: In der gleichen Reihe und zu ähnlich günstigen Preisen sind erschienen die Themen

Und das ergibt dann doch für wenig Geld (deutlich unter 40 Euro) eine ansehnliche Bilder- und Kalendersammlung mit 5 interessanten Themen.

5 Kalender zum Themenbereich Genuss