Weingut Harteneck: Neue Website und Begrüßungspakete

17. September 2010

Neue Website des Weingutes Harteneck

Völlig neu gestaltet wurde aktuell die Website des Weingutes Harteneck. Thomas und Daniela Harteneck in Schliengen, die zu den aktivsten Biowinzern gehören und deren Website ich schon seit einigen Jahren die betreue, beauftragten mich mit der Umsetzung von Redaktions- und Shopsystem, damit sie künftig noch aktueller selbst Inhalte veröffentlichen können.

Zur „Eröffnung“ der neu gestalteten Website gibt es neben dem schon länger angebotenen Begrüßungspaket für Neukunden auch eine Erweiterung bei den Probierpaketen, das Web-Eröffnungspaket.

Alles in allem sicher genug Gründe, Weingut und Website kennen zu lernen oder mal wieder dort vorbeizuschauen.

2008 Blanc et blanc trocken

14. Juli 2009

2008 Blanc et blanc trocken

Ein Sommerwein der besonderen Art aus dem Weingut Janson Bernhard, und: kein „Blanc de blanc“, wie man vielleicht beim ersten drüberlesen meinen könnte. Der „Blanc et blanc“ kennzeichnet viel mehr ein Weißwein-Cuvée aus den Sorten Weiß- und Grauburgunder.

„Leichte Würze, feine Frucht“, so kennzeichnet ihn Christine Bernhard in der Preisliste. Warum er für sie der ideale Sommerwein ist?

„Ein „junges“ Kind ist nun im 2. Jahrgang unser „blanc et blanc“ 2008.
Es ist ein Cuvée von Weiß- und Grauburgunder, bewußt früher gelesen, der Frische und Leichtigkeit wegen. Er hat ein weiches ausbalanciertes Säurespiel und zarte Burgundernoten in der Nase – eine leichte Sommerbrise eben. Schön zum Picknick, Salat auf der Terrasse, zum späten Besuch von Freunden und Nachbarn ein willkommener Genuß – so ganz ohne „Trinksperre“…
Also gut gekühlt zu genießen.“

Die 0,75-l-Flasche im Onlineshop für 6,40 Euro, zur Zeit gibt es ihn dort in einem Sommerweinpaket zusammen mit Silvaner und Rosé (6 Flaschen für 30,90 Euro).

2008 Spätburgunder Rosé trocken vom Weingut Richard Schmidt

8. Juli 2009

2008 Spätburgunder Rosé

Ein weiterer Sommerwein, und um beim Thema zu bleiben gleich noch ein Rosé. Und spätestens dann, wenn man den neben seinen Vorgänger der letzten Weinvorstellung stellt, wird deutlich: Rosé ist eben nicht gleich Rosé.

Dieser kommt in einer schicken Schraubverschluss-Flasche mit umweltfreundlichem Longcap, ist schon auf den ersten Blick wesentlich heller und dem auf dem Etikett ausgewiesene Alkoholgehalt (13 Vol %) zufolge auch deutlich „schwerer“. Im Duft bleibt er eher verhalten, obwohl ihn die Spätburgunder-Herkunft prägt. Im Geschmack gibt er sich ruhiger, zurückhaltender, milder. Ein junger, frischer und fruchtiger Wein. Als Essenspartner bekam er deswegen Tortellini in Sahnesauce, eine gute Wahl, wie ich herausstellte, weil er nicht gegen stärkere Geschmackskomponenten ankämpfen musste.

Den Rosé gibts im Weingut Richard Schmidt für 6,20 Euro (0,75 l).

2008 Rosé trocken vom Weingut Brühler Hof

3. Juli 2009

Roséwein vom Brühler Hof

Wenn nicht jetzt wann dann: Sommerweine, so lautet das aktuelle Thema und für den Juli habe ich einige shcöne Weine probiert, die ich hier vorstellen möchte.

Vorneweg der Klassiker: Rosé. Dieser 2008er stammt aus dem Weingut Brühler Hof an der Nahe ist das aktuelle Monatsangebot von der Nahe. Nun weiß man bei Roséweinen nie so genau, was einen erwartet: Je nach Region kann eine andere Rebsorte dahinterstecken oder auch ein Cuvée.

Hans-Peter Müller beschreibt ihn so: „Leichtfüßiger Rosé, mit zarten Fruchtaromen nach roten Beeren.“ Nach meinem Urteil ist es ein Rosé der knackigeren Sorte: Er hat Biss und etwas Säure, brizzelt fast noch auf der Zunge, kommt nicht zu mild daher und ist auch optisch nicht gerade blass. Bei uns gab es ihn zu einem würzigen Fischfilet mit Ratatouille und damit konnte es der dunkle Rosé (gut gekühlt) ganz locker aufnehmen, ohne zu verblassen.

Das „leichtfüssig“ verdient er sich am ehesten noch durch seinen Alkoholwert von 10,8 Prozent. Verwendet wurde für diesen Roséwein Spätburgunder und Dornfelder, was letztlich auch die dunklere Farbe erklärt.

Im Juli gibt es das 6er-Paket für 29 Euro, das 12er für 53 Euro (jeweils inkl. Versand).

18 Biowinzer in Baden ausgezeichnet: Die Besten Badischen Bioweine 2009

15. Mai 2009

Prämierung der Besten Badischen Bioweine 2009

Strahlende Gesichter bei den Bio-Winzern, zufriedene Mienen bei den Gästen: Bei der Auszeichnung von insgesamt 24 Bioweinen lief selbst wein-erfahrenen Winzerinnen wie der ECOVIN-Vorsitzenden Lotte Pfeffer „das Wasser im Munde zusammen“. Zusammen mit dem baden-württembergischen Bioland-Kollegen Matthias Strobl und dem badischen ECOVIN-Regionalverbands-Vorsitzenden Paulin Köpfer verteilte sie die begehrten Auszeichnungen an 18 Winzer.

Vertreten war die ganze Bandbreite an badischen Gewächsen und fast das gesamte badische Anbaugebiet. Die meisten Urkunden gingen in die Regionen Kaiserstuhl und Markgräflerland, dort sind auch die meisten Bio-Weinbaubetriebe beheimatet. Aber auch Weine aus dem Breisgau und dem Kraichgau wurden ausgezeichnet. Etliche der Weine werden auch an dieser Stelle noch einmal etwas ausführlicher vorgestellt werden.

Prämiert worden waren die Bioweine nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs – eine sehr verbraucherfreundliche Grundlage. Bereits am 4. Mai hatte eine unabhängige Jury rund 200 Weine verkostet.

Alle Informationen zur Prämierung gibt es hier.

Die Siegerliste der Besten Badischen Bioweine kann man hier einsehen.

Silvaner als Spargelwein

6. Mai 2009

Da sind sich die Winzer und Weintrinker wohl einig: Der am häufigsten als „Spargelwein“ angebotene Weißwein ist der Silvaner. Entscheidend dafür ist sicher die Eigenschaft des Silvaners, sich gegenüber dem Spargel auch mal dezent zurückziehen zu können. Sozusagen ein Wein in der zweiten Reihe, der dem königlichen Gemüse den Vortritt lässt.

Aktuell gibt es auch zwei Angebote von Biowinzern für diesen 2008er Spargelwein:

Silvaner

Im Weingut Brühler Hof gibt es im Mai das Paket mit 6 x 1-Literflasche für 29 Euro inkl. Versand. Hans-Peter Müllers Beschreibung: „Ausgewogener Wein mit dezenten Aromen und harmonischer Fruchtsäure.“

SilvanerIm Weingut Brüder Dr. Becker gibt es aktuell noch das Angebot mit 6 x 0,75 Liter für 35 Euro inkl. Versand. Lotte Pfeffer dazu: „ieser Silvaner hat das frische, junge Bukett der 2008er Weine. Grüne Reflexe und leichte vegetative Noten in der Nase, gleiten über die Zunge, werden kräftiger, verbinden sich mit der angenehm milden Säure und klingen langsam aus.“

Beide Angebote gibt es übrigens auch als 12er-Paket.

Jetzt bin ich gespannt, wen Baden und die Mosel noch ins Rennen schicken. Ganz zu schweigen von den den anderen Regionen…

2006 Merlot Lison-Pramaggiore

6. April 2009

2006 Merlot Lison-Pramaggiore

Frühlingsduft, der Süden lockt. Warum also nicht einmal ein Italiener? Das Angebot in vielen kleineren Bio-Märkten wird stark von den Preisvorstellungen und Vorlieben der Inhaber dominiert. Größere Bio-Märkte und auch normale Supermärkte haben mittlerweile oft eine erstaunliche Auswahl auch an Bioweinen.

Der 2006 Merlot Lison Pramaggiore war einer von gleich mehreren Bio-Merlots in einem Edeka-Markt. Abgehoben hat er sich durchs Erscheinungsbild (edel) und einen daran angepassten Preis: Mit 6,50 Euro über der magischen 5-Euro-Grenze, die offensichtlich für viele Bioweine aus dem Supermarkt gilt.

Klar, dass Merlot fast immer vertreten ist, auch wenn die Weinauswahl relativ gering ist. Die Bezeichnung als „evereybody’s Darling“ trifft ziemlich gut finde ich, und auch ich schätze den unkomplizierten Roten. Dieser stammt typischerweise aus dem italienischen Weinanbaugebiet Lison-Pramaggiore in den Regionen Friaul und Venetien. Die Ursprungsbezeichnung DOC (Denominazione di origine controllata) ist ein Qualitätsmerkmal, dass für den Laien beim Supermarkt-Einkauf durchaus hilfreich sein kann: Weine mit dieser Bezeichnung stehen über solchen mit dem Hinweis „Indicazione Geografica Tipica“ (IGT) und unterhalb derer, die ein DOCG tragen (Denominazione di Origine Controllata e Garantita). Die gesetzlichen Regelungen für diese Bezeichnungen umfassen neben dem Anbaugebiet auch die Rebsorte und den maximalen Ertrag.

Der Merlot wird meinen Ansprüchen an einen Supermarkt-Wein dieser Preisklasse durchaus gerecht: rubinrote Farbe, Duft von dunklen Kirschen, Brombeere. Der Geschmack eher weich (was die Rebsorte ja zu everbody’s Darling gemacht hat), die Gerbstoffe gut eingebunden in die Frucht. Ein guter Griff zum günstigen Preis.

Shop-Eröffnungsangebote vom Weingut Huster

27. März 2009

Weingut Huster

Vor Kurzem erst habe ich den Shop hier vorgestellt, den ich für das Bio-Weingut Huster eingerichtet habe. Und jetzt gibts hier auch Eröffnungsangebote, die einen Besuch nicht nur interessant, sonder auch sehr lohnend machen: Im neu eröffneten Weinshop gibt es bis zum 18. April das 6er-Paket 2007 Grüner Silvaner Classic für 19,60 Euro. Da brauchts noch gar keinen Spargel, um das zu einem verlockenden Angebot zu machen.

Außerdem gibts den 2007 Spätburgunder Blanc de noir ebenfalls im 6er-Paket für 27,40 Euro. Hinzu kommen Versandkosten von 5 Euro bis 15 Flaschen, ab 15 Flaschen versandkostenfrei.

2007 Spätburgunder Spätlese Blanc de noir trocken vom Weingut Weitzel

20. März 2009

Blanc de Noir von biowein-weitzel.de

Das Beste aus beiden Welten: Körperreich, kräftig und würzig kommt die Spätburgundertraube zur Geltung, harmonisch, frisch und beinahe prickelnd, das kommt vom Erscheinungsbild des als Weißwein ausgebauten Roten, kühl serviert. Der 2007 Groß-Winternheimer Bockstein Spätburgunder Spätlese Blanc de Noir trocken bietet viel Trinkspaß für wenig Geld: 5,80 Euro sind für diese Spätlese ein Schnäppchenpreis.

Passt gut zu Fisch, Gemüse und gerade jetzt zu den meisten Bärlauchgerichten. Bei uns war es ein Rotbarsch mit Mangold, Wildreis und Bärlauchsauce – lecker.

Die Blancs de Noir verwirren manche Verbraucher etwas: Ein weißer Wein von einer roten Traube? Der Trick liegt darin, dass der Wein nicht auf der Schale gelagert wird, wodurch ja erst die rote Farbe in den Wein kommt. Ein weiß gekelterter Rotwein also – für einen Biowinzer aus dem Rotweinstädtchen Ingelheim nur eine weitere Spielart seines Lieblingsthemas.

Weinrallye und kollegiale Eintracht an der Mosel

11. März 2009

Wein-Rallye Riesling

Lars Breidenbach von Schreiberswein.de hatte zur Weinrallye aufgerufen: Es ging um Riesling und wer hätte da besser mitreden können, als die Biowinzer von der Mosel? Also zum Beispiel Harald Steffens und die Familie Brohl?

Beteiligt hat sich zwar nur Harald Steffens, aber nach einigen Wirrungen landete er beim Wein seiner Kollegen und beschreibt einen 2007er Pündericher Marienburg Riesling Spätlese trocken von Frank Brohl aus Pünderich. Direkte Nachbarschaft sozusagen und von Konkurrenz und Missgunst keine Spur!

Hier kann man die lesenswerte Geschichte nachverfolgen, mit Bildern und Karte.