Bio-Sommerweine (5): Mosel-Riesling

2006er RieslingIn der Reihe der Sommerweine darf der Mosel-Riesling nicht fehlen. Dieser stammt aus dem Weingut Steffens-Kess in Reil. Mit einem Riesling kann man nichts falsch machen – sollte man denken. Tatsache ist, dass das Bild von Mosel-Rieslingen sehr unterschiedlich ist und bei manchen Menschen noch mit den internationalen vertriebenen billigen, süßen Supermarkt-Moselweinen verbunden wird.

Dieser hier wird sie eines Besseren belehren: Der 2006er Reiler Goldlay Riesling trocken ist wie alle Weine aus dem Weingut Steffens-Keß trocken ausgebaut. Nicht nur der Preis von 5,90 Euro für den Nachfolgewein des Jahrgangs 2007 macht ihn zu einem echten Alltags-Riesling: Ein schlanker fruchtiger Riesling, mit 11,5 % Alkohol eher von der leichteren Sorte.

Eiskalt ist mir am liebsten, dazu einen noch warmen Zucchinikuchen mit Speck und Käste und eine große Schüssel knackiger Blattsalate. Der 2006er ist übrigens zumindest über die Website nicht mehr erhältlich, der Nachfolger von 2007 dürfte sich eine Spur jugendlicher präsentieren.

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