Bio-Sommerweine (6): Rosé aus Baden

Rose aus dem Weingut Harteneck

Niemals sonst wird so oft Rosé gewählt, wie im Sommer: Der klassische Sommerwein schlechthin profitiert sicher von seiner Verbreitung in den südlichen Urlaubsländern. Und wie so oft belebt man Urlaubserinnerungen mit einem ähnlichen Wein, was ja mittlerweile auch in deutschen landen kein Problem mehr ist.

Der etwas sperrige Begriff Weißherbst ist von den meisten Etiketten verschwunden, auch ist nicht mehr Spätburgunder das alleinige Ausgangsmaterial für Roséweine. Der, um den heute geht ist ein 2007er Rosé Kabinett trocken. Er kommt aus dem Markgräflerland aus dem Weingut Harteneck und ist aus den Sorten Cabernet Carol und Spätburgunder entstanden.

Das kann man durchaus herausschmecken: Der Stil ist etwas südländischer, er duftet nach reifen Äpfeln und funkelt lachsrosa im Glas. Rosé muss meiner Meinung nach richtig kalt serviert werden, deswegen dauert es etwas, bis sich die Aromen im Glas entfalten.

Die Winzer Thomas und Daniela Harteneck empfehlen ihn zu mittelstark gewürzten, auch asiatischen Speisen. Bei uns war es ein Bulgur-Salat mit Minze und Chilie, also eher etwas feurig. Aber auch hier bewährte sich der Rosé mit seinen nur 11,5 % Alkohol prächtig und ist mit 7,20 Euro für die 0,75-Flasche zwar nicht der billigste Vertreter seiner Art, aber sein Geld wert.

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