In eigener Sache: neue Dienstleistung Werbe-Betreuung

Websites für Winzer mache ich ja nun schon seit langen Jahren. Und immer ändern sich die Bedingungen, die Technik, die Darstellungsarten und einiges andere mehr.

Der Standard in den letzten Jahren ist für neue Websites eine Zweigliederung: Einmal ein leistungsfähiges Redaktionssystem für aktuelle Inhalte und Bilder. Eine gute und regelmäßige Pflege der Inhalte und „guter Content“ – also aussagekräftige und nützliche Texte – stellen nicht nur die menschlichen Besucher zufrieden: Auch die Robots der Suchmaschinen honorieren das.

Den zweiten Teil bildet heute meist ein Shopsystem für den Einkauf mit Warenkorb. Hier kommt es vor allem auf eine gute Präsentation und Information über die Weine und Versandbedingungen sowie eine einfache Benutzerführung an.

Technik hilft: die Zahlen einer Website

Beide Bereiche – Redaktionssystem und Shop – lassen sich recht gut analysieren. Googles Werkzeug Analytics leistet hier wertvolle Dienste.

Doch so groß früher auch einmal die Nachfrage nach Statistiken war: Die Auseinandersetzung mit diesen Zahlen dieses Analysewerkzeuges, erst recht die Interpretation und die notwendigen Konsequenzen sind eine recht komplexe Materie, mit der sich die meisten Website-Anbieter offensichtlich nicht gerne beschäftigen. Kein Wunder, ist die Einarbeitung in die Materie und die regelmäßige Kontrolle doch ziemlich zeitaufwändig. Dabei bieten diese Werkzeuge wertvolle Hilfen für den Verkauf, der bei den von mir betriebenen Shops in der Regel schon recht gut läuft.

Genauso ist es mit den Werbewerkzeugen, die Google bietet: Bei Adwords kann man zwar recht „einfach“ relativ kostengünstige Textanzeigen schalten, doch in der Realität ist die Vielzahl der Fachbegriffe und Einstellungsmöglichkeiten so verwirrend, dass die meisten Normalbürger damit schwerlich zurecht kommen.

Ständige Herausforderung: Auswerten und Verbessern

Dabei bietet gerade Adwords in Verbindung mit Analytics beste Voraussetzungen für eine gute Auswertung und eine genaue Steuerung und Limitierung auch des finanziellen Aufwandes.

Ab sofort gehören zu meinem Angebot für Weingüter und Winzergenossenschaften deswegen nicht nur redaktionelle Arbeiten mit Texten und Fotos sowie die technische Umsetzung (Webdesign, Einrichten von Redaktionssystem und Shop) sondern auch die Betreuung eines Werbe-Etats – inklusive Auswertung.

Damit hoffe ich auch, der Unsicherheit entgegen zu wirken, die ich bei Winzern und Winzerinnen immer wieder spüre. „Bringt es etwas mich in dieses Adressregister einzutragen?“ – „Soll ich für einen Partnerlinks auf der Website XY jährlich zahlen?“. Solche und ähnliche Anfragen bekomme ich laufend, verbunden mit der Bitte, Seriosität und Nutzen der betreffenden Anbieter zu prüfen.

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Das Ergebnis ist meistens erschreckend: Viele der überteuerten Angebote kommen von Leuten, die ihr Angebot erst noch ins Leben rufen wollen. Mit einer schnellen Massen-Aussendung hofft man dann, das Ganze vorfinanzieren zu können – wenn es denn überhaupt zu einer Realisierung kommt.

Über den Nutzen und die Reichweite der Werbemaßnahmen schweigen sich diese Anbieter meistens auch oder operieren mit Besucherzahlen, die den Anbietern großer Magazinseiten die Schamesröte ins Gesicht treiben müsste – wenn sie denn stimmen würden.

Nach meiner Ansicht ist der Mix aus Analytics und Adwords eine gute Mischung, um gezielt Besucher auf die Website zu ziehen und gleichzeitig den Erfolg zu messen. Schlimmstenfalls läuft es bei einer korrekten Anzeigenkampagne darauf hinaus, dass man keine Klicks erzeugen und Besucher bekommen könnte – und dann eben auch keine großen Ausgaben hätte.

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