Ausblick 2010: Da geht noch was…

Nach den zahlreichen Rückblicken nun die Aussichten: Was tut sich 2010, auf was kann / muss man sich einstellen?

Die Krisenstimmung vom Beginn des Vorjahres scheint in diesem Bereich breitem Optimismus gewichen zu sein: Der Handel und Einzelhandel schätzt die Lage wohl gut ein, auch die Winzer lassen keinen Pessimismus oder auch nur Skepsis erkennen.

Gute Zeiten also?

Im Prinzip ja, gäbe es nicht gerade bei Winzern oft genug Nachholbedarf: An Aktualität und Modernität der Website, an Service und Information. Gute Jahre – und das vergangene war ein solches – führen bei vielen Menschen dazu, die Dinge erstmal laufen zu lassen. Zu wenige Winzer haben nach meiner Einschätzung dafür gesorgt, dass ihre Website den gewachsenen Ansprüchen der Kunden auch in Zukunft genügt: Aktuelle Infos und eine anschauliche Aufmachung sind heute einfach Pflicht, auch um ein gutes Einkaufssystem, in dem alle rechtlichen Belange berücksichtigt sind, wird keiner mehr herum kommen.

Michael Pleitgen hat in seinem Blog unlängst einen Beitrag veröffentlicht mit dem Titel: “Weinhändler und -Erzeuger: Schon verloren wenn man nichts tut.” Der beleuchtet zwar einen etwas speziellen Aspekt dieses Themas, ist aber nichtsdestotrotz richtig.

Er beschreibt dort, wie man heute im Netz seinen Themenbereich aufmerksam verfolgen muss und gegebenenfalls auch angemessen reagieren sollte.

Wer neben der Pflicht (Website und Shop) auch die Kür an Angriff nehmen will, der sollte sich mal Xing und Facebook ansehen. Twitter halte ich trotz des Hypes für weniger praktikabel.

Eine Reaktion zu “Ausblick 2010: Da geht noch was…”

  1. Michael W. Pleitgen

    Hallo Herr Ott,

    mit Twitter gehts auch. Ist aber was für die ganz Harten wie Markus Stolz aus Athen. Der war in seinem vorigen Leben Investment-Banker und kümmert sich jetzt um griechischen Wein. Habe vor Weihnachten eine Geschichte über ihn geschrieben. “Auf einmal ganz vorne” – Weinmarketing via Twitter http://bit.ly/6aOiZp

    Noch ein g u t e s Neues + herzliche Grüße aus Berlin
    Michael Pleitgen