Piwi-Weinpreis 2011

Piwi Weinpreis

223 europäische Weine aus pilzwiderstandsfähigen Reben wurden für die Prämierung des Piwi-Weinpreises 2011 eingereicht und verkostet. Eine Jury aus 15 unabhängigen Verkostern vergab bei der Prämierung, die am 3. und 4. Dezember 2011 in Bad Dürkheim stattfand, sechsmal die Auszeichnung „Großes Gold”, 41mal gab es Gold und 72 mal Silber für die Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PIWI).

Die meisten Weine kamen dabei aus Deutschland, hier wiederum die meisten von biologisch oder biologisch-dynamisch arbeitenden Betrieben. Aber es waren auch teilnehmende Weine aus der Schweiz und Österreich, Italien und Lichtenstein dabei. Selbst die Niederlande waren vertreten, dorthin gingen einmal Gold, zweimal Silber und zwei Empfehlungen.

Der Wettbewerb soll dazu beitragen, dass die oft unbekannten Sorten wie Solaris, Bronner oder Johanniter beim Verbraucher einen höheren Bekanntsheitsgrad erreichen. Eine Jury aus Weinfachleuten um den Sensorikexperten Martin Darting bewertete die Weine. Nahezu 10 Prozent der Gesamtrebfläche von ECOVIN-Betrieben, so heißt es in einer Pressemitteilung des ECOVIN-Bundesverbandes, würden bundesweit mit diesen neuen Rebsorten bestockt.

Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von Piwi international und der WINE System AG, gesponsored vom ECOVIN Bundesverband. Alle Ergebnisse kann man detailliert hier nachlesen.

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