Winterruhe in den Bio-Weinbergen

Reben vor der Kulisse des Kaiserstuhls

Und die Ruhe ist durchaus wörtlich zu vertsehen: Während man früher bei der klassischen Winter-Tätigkeit der Winzer in den Reben das charakteristische Ratschen der Rebscheren und das Klappern der dürren Rebtriebe hörte, die aus den Erziehungsdrähten herausgezogen wurden, ist es heute sehr still bei der Arbeit. Hydraulisch unterstützte Rebscheren machen kaum noch ein Geräusch. Und um die Akkuladung, die der oft Winzer auf dem Rücken mit sich trägt, sinnvoll einzusetzen, wird vorerst nur geschnitten.

Die Reben erholen sich im Winter, sammeln – im übertragenen Sinn – Kraft für den bevorstehenden Austrieb. Nur eine länger dauernde Wärmephase könnte sie etwas aus dem Tritt bringen und die Vegetationsentwicklung später negativ beeinflussen.

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