Facebook-Erfahrungen beim Thema Wein und bei testschmecker.de

Die neue Facebook-Seite von testschmecker.de

Meine Haltung zu den sozialen Netzwerken hat sich ja in der Vergangenheit geändert: Als Facebook bei uns in Deutschland so richtig erfolgreich wurde, habe ich letztlich auch den Winzern geraten, hier mitzumachen. Twitter erschien mir im Vergleich aufwändiger, schnelllebiger und wegen seiner Einschränkungen weniger ergiebig. Facebook war und ist auch von Laien relativ einfach zu bedienen, und es gibt viele gute und schöne funktionierende Facebook-Seiten von Weingütern. Etliche haben sich jenseits der 1000er-Grenze an „Gefällt-mir”-Klicks etabliert und werden relativ zuverlässig und kontinuierlich mit guten Infos bestückt.

Diesen Rat, sich bei Facebook zu engagieren, musste ich allerdings schon bald relativieren. Ziemlich viele waren dort eingestiegen, wie sie auch in das Thema Website eingestiegen waren. Mit dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles” ist es hier jedoch nicht getan. Massenhaft „Facebook-Ruinen” belegten, dass wie für das eigene Blog und die eigene Website doch eine gewisse Beharrlichkeit vonnöten ist, die nicht alle Winzer im harten Alltagsgeschäft für diese Technik-Abteilung aufbringen.

Das bedeutet aber nicht, dass ich mich von Facebook – bei aller aufkommenden Kritik – abgewendet hätte, im Gegenteil. Eine Konsequenz war ja für mich auch, dort ähnliche Hilfestellungen anzubieten, wie ich das für Website und Blogs mache, eine redaktionelle Betreuung also.

Die zeigt mittlerweile so gute Wirkung, dass ich nun beschlossen habe, zu meinem privaten Facebook-Profil nun auch eine erste eigene Facebook-Seite ins Leben zu rufen: Für mein Blog testschmecker.de gibt es seit wenigen Stunden die passende Facebook-Seite. Und – weil ich gerade dabei war – auch auf Google+ habe ich testschmecker.de jetzt mit einer eigenen Seite verewigt. Nachdem die Vorarbeiten für Facebook mal erledigt waren, bedeutet dieser Schritt nicht mehr viel Arbeit. Und auch wenn die Besucherzahlen dort wesentlich geringer sind und damit auch die Reichweite nicht an die von Facebook herankommt, erschien mir das nur konsequent.

Was mich lange von diesem Schritt, soziale Netzwerke besser für meine Websites zu nutzen, abgehalten hat, war der Mehraufwand: Blogs am Laufen zu halten ist relativ aufwendig. Einen RSS-Feed auch bei Facebook und Google+ zu veröffentlichen ist leicht und geht schnell. Aber damit alleine generiert man noch keine Besucherzahlen. Und außerdem ist da noch die Tatsache, dass ich auf diesen Blogs – im Gegensatz zu Weingütern und anderen Kunden – nichts zu verkaufen habe: Mehr Besucher sind schön, machen mich aber weder reicher noch glücklicher.

Letztendlich gab den positiven Ausschlag dafür die Tatsache, dass man dort auch mit relativ reduziertem Aufwand und viel Geduld einiges erreichen kann. Sprich: Die Zahl der Gefällt-mir-Klicks lässt sich durch Intensivierung deutlich pushen. Aber wer schon wie ich mit seinen Blogs relativ konstant veröffentlicht, der kann auf einen langsamen aber steten Zustrom hoffen, der sich auf Besucherzahlen durchaus positiv auswirkt.

Kniffliger als bei den Weingütern ist bei mir dagegen schon der Mix und das ausgewogene Verhältnis von Inhalten auf der Website und bei Facebook und Google+: Der Fokus beim Thema Wein verkaufen ist doch leichter zu fassen, zu kontrollieren und anhand von Statistiken eventuell zu korrigieren als bei einer Themenwebsite wie testschmecker.de.

Wer sich als regelmäßiger Besucher von bestebioweine.de leichter auf dem Laufenden halten möchte, der ist übrigens mit einem „Gefällt-mir”-Klick auf der Testschmecker-Facebook-Seite ebenfalls gut bedient: Dort werden – weil es sich ja ebenfalls um die Themen Bio-Lebensmittel und Genuss handelt – auch etliche der Inhalte dieser Website auftauchen. Zumindest solange, bis auch bestebioweine.de einmal den Sprung zu den sozialen Netzwerken schafft.

Die neue Facebook-Seite von testschmecker.de

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