Slow Food Magazin: jetzt auch am Kiosk

Slow Food Magazin

Der Zeitschriftenmarkt ist in Bewegung: Weinfachzeitschriften gerieten in der Vergangenheit zunehmend in Bedrängnis oder verwanden gleich ganz vom Markt. Auf der anderen Seite boomen Blätter zum Thema Essen und Trinken. Dazu passt, das jetzt aus dem bisherigen Mitgliedermagazin von Slow Food ein Kiosk-Magazin wird. Seit Anfang März ist das komplett überarbeitete Magazin auch am Kiosk erhältlich.

Das Themenspektrum ist fast unverändert, die Optik deutlich aufgehübscht. Die Inhalte sind aus journalistischer Sicht solide und auch für Leser interessant, die dem Zusammenschluss nicht angehören.

Slow Food Magazin

Zum Themenmix des Heftes gehört seit jeher die Kombination von Speisen und Wein. An beides stellen die Slow Food Anhänger große Ansrpüche: Die Qualität muss stimmen, Bioprodukte haben einen hohen Stellenwert und auch Regionalität spielt eine wichtige Rolle.

So gehts auch in diesem Heft ums Thema Wein, Ursula Heinzelmann hat die autochthone Rebsorte Tauberschwarz unter die Lupe genommen. Passend dazu gibts natürlich auch wieder Rezeptempfehlungen. Auch in diesem Heft gibt es die schon bekannten, sehr ausführlichen, mehrteiligen Dossiers zu einem Thema (aktuell: Aquakultur), daneben auch Reisetipps für Genießer, Beiträge zu Politik und Gesellschaft und neben Rezeptvorschlägen auch immer Artikel zur Kombination von Speisen und Wein.

Als Zielgruppe hat man neben den eigenen Mitgliedern „kritische und aufgeklärte Verbraucher” ins Auge gefasst. Die neue Optik hebt sich ab von den ungezählten Food- und Lifestyle-Heften, kommt nicht ganz so glatt und werblich daher. Aber mit dem jetzt herrschenden Wettbewerb am Zeitschriftenkiosk wird die Optik wohl noch einige Mal angepasst werden. Der Preis von 6,40 Euro erscheint auf den ersten Blick etwas happig, aber dafür gibts hier auch eindeutig mehr Infos als Werbung.

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