Was ist drin in den Bioweinen?

Zum 13. Dezember tritt eine Änderung der Lebensmittel-Informationsverordnung in Kraft: Dann müssen nicht nur auf dem Etikett, sondern auch in Weinshop und in der Straußenwirtschaft weitere Informationen zum Wein angegeben werden: Der Alkoholgehalt zum Beispiel, der Erzeuger, das Herkunftsland, die Nettofüllmenge und Allergene.

Auch wenn aus Verbrauchersicht das meiste davon nützlich erscheint: In den weinshops der Erzeuger sorgt diese Änderung erst einmal für viel Aufwand und der Zusatznutzen für den Kunden ist erst einmal vergleichsweise gering: Dem ist nämlich schon klar, dass beim Einkauf im Weingut xy im Markgräflerland Wein aus Deutschland verkauft wird. Den Erzeuger kennt er ja auch schon, die Nettofüllmenge der 0,75-Liter-Flasche ist ihm auch klar.

Alles für die Katz also? Nein: Allergene müssen ja auch noch angegeben werden, beim Wein sind das Sulfite. Auf der Website von ECOVIN Baden gibt es einen aktuellen Artikel darüber, was im Bioweine drin sein könnte – und was tatsächlich drin ist: Was ist drin in den Bioweinen?. Dort kann man auch nachlesen, warum der Zusatz ”enthält Fisch” möglich wäre – und dennoch nicht zu finden ist. Und warum schon jetzt die meisten Bioweine vegan sind.

Noch spannenender wird es übrigens im Dezember 2016. Dann soll der Verbraucher auch die Nährwert-Deklaration zum Wein finden: Fett, Kohlehydrate und Eiweiß – wieviel ist drin im Wein? Und wieviel Kalorien hat er?

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