Drei Tipps für Weinbestellungen in Ihrem Weingut

Nachdem gestrigen, eher allgemeinen Bericht über Paketdienste nun die ganz konkreten Tipps für die Weinbesteller:

1. Kniffeln Sie etwas mit der Bestellmenge und dem Warenkorb

Jeder Shop muss heute einen Link zu den Versandkosten haben, dort kann man nachlesen, in welchen Schritten (nach Anzahl der bestellten Flaschen) die Versandkosten ändern. Es kann gut sein, dass mit dem Schritt zur nächsten 6er-Menge eine Ersparnis bei den Versandkosten rausspringt, die etwa den Wert einer Flasche ausmacht.

2. Bestellen Sie in 6er-Mengen

Sie müssen dazu nicht immer von jedem Wein, den Sie probieren wollen, sechs Flaschen bestellen. Aber die Bestellmenge sollte durch sechs teilbar sein, weil die Flaschenkartons eben auf solche Größen ausgerichtet sind, und die Versandpreise auch. Beachten Sie auch hier die Angaben im Shop zu den Versandkosten: 18er-Kartons werden immer beliebter und sind oftmals die preisgünstigste Lösung. Nicht vollständig gefüllte Kartons (also zum Beispiel vier Flaschen in einem 6er-Karton) verursachen öfters Bruchschäden, als gefüllte Kartons. Außerdem richten sich die Preisstaffeln für den Versand ebenfalls nach den Kartongrößen: 7, 8, 9, 10 oder 11 Flaschen kosten meisten ebenso viel Versand, wie 12 Flaschen.

3. Bestellen Sie rechtzeitig

Zwar kommt beim Weinversand eine Express-Lieferung nur selten in Frage. Aber die Weingüter wissen meistens recht genau, wie lange ihr Versender braucht. Zwei Tage sind ein guter Anhaltspunkt. Und wenn Sie selbst nicht immer zuhause sind kann beispielsweise eine rechtzeitige Bestellung dazu führen, dass die Ware am Samstag ankommt, wenn Sie sie persönlich entgegennehmen können. Allerdings nur, wenn der Versender wie beispielsweise DHL auch samstags zustellt.

4. Nutzen Sie die Lieferfahrten ihres Winzers

Fast jedes Weingut liefert regelmäßig selbst in einem mehr oder weniger großen Umkreis aus. Wenn Sie Ihre Weine nicht sofort brauchen können Sie diese Lieferfahrten abpassen.

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