Int. Bioweinpreis 2015: Erfolge der deutschen Biowinzer

Beim 6. internationalen Bioweinpreis wurde mit 923 Weinen aus 20 Ländern ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet. Deutsche Biowinzer erzielen bei dieser Prämierung 19 Mal Großes Gold, 179 Gold- und 185 Silbermedaillen.

Eine Jury aus 26 unabhängigen PAR®-Prüfern hat vom 12. bis 15. Juni 2015 die Verkostung zum internationalen bioweinpreis vorgenommen. 417 der 923 gemeldeten Bioweine kamen aus Deutschland – eine Steigerung um 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Bereich Großes Gold gingen 19 der insgesamt 59 vergebenen Medaillen an deutsche Winzer, im Bereich Gold 179 von 394 und bei den Silbermedaillen waren es 185 von insgesamt 362. Das komplette Ranking inklusive PAR-Bögen und detaillierten Auswertungen ist ab sofort unter www.bioweinpreis.de abrufbar.

Unter den deutschen Winzern – wie auch in der Gesamtwertung – zählt das Weingut Forster in Rümmelsheim im Weinbaugebiet Nahe zu den absoluten Spitzenreitern. Dessen 2014er Riesling vom Kies führt mit 99 PAR-Punkten in der Kategorie Weißwein, gefolgt vom Weingut Köpfer aus dem badischen Markgräflerland, das mit seinem 2014er Grunerner Altenberg Bronner 98 von 100 Punkten erzielte.

In der Kategorie Rotwein haben aus deutscher Sicht zwei Württemberger die Nase vorn. Mit 98 Punkten steht der Syrah Symphonie 2012 trocken vom Weingut Doreas in Remshalden-Grunbach ganz oben im Ranking. Darauf folgt mit 97 Punkten der Merlot trocken*** Barrique 2012 vom Weingut Schäfer-Heinrich aus Heilbronn.

Bei den Roséweinen aus Deutschland hat die Jury den biodynamisch angebauten Spätburgunder Rosé 2014 vom Weingut Fuchs-Jacobus in Schweppenhausen, Weinbaugebiet Nahe, mit 96 Punkten und somit Großem Gold ausgezeichnet.

Der beste deutsche Bio-Dessertwein stammt aus Franken: Die 2014er Randersackerer Sonnenstuhl Rieslaner Trockenbeerenauslese vom Weingut am Stein in Würzburg erzielte 98 Punkte.

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