Adventsgebäck und Wein – neue Aromenwelten

In den Läden hat die Vorweihnachtszeit längst Einzug gehalten, auch in den Haushalten beginnt mancherorts die Einstimmung auf den ersten Advent: Durch das Backen von Weihnachtsplätzchen. Vorteil der heimischen Bäckerei: Mal abgesehen davon, dass solche familiären Küchen-Aktivitäten einfach Spass machen, ist man damit nicht mehr auf die Mischungen dioverser Bäckereien und Konditoreien angewiesen. Man entscheidet selbst über seine Favoriten, den Zuckergehalt (ja, man kann einige Rezepte durchaus anpassen) und die Zutaten. Und auch darüber, ob die Plätzchen komplett in Bio-Qualität entstehen, konventionell oder nur mit einigen Bio-Zutaten.

Alte Vorlieben muss man nicht aufgeben…

Auch wenn viele Weintrinker begeistert Plätzchen und Wein kombinieren: Oft herrscht Unsicherheit, welcher Wein zu welchen Plätzchen passt oder passen könnte. Feste Regeln nach dem Motto „Weißwein zu Fisch” gibts dafür nicht. Wer begeisterter Rotwein-Trinker ist, der wird sich zu Vanillegipferln und Zimtsternen eine Flasche Roten öffnen.

Generell gilt aber, das trockene Weine oft als unharmonisch zu süßem Gebäck empfunden werden. Wenn also ein trockener Rotwein, dann am besten ein runder, harmonischer, weicher Wein, vielleicht aus dem Barrique. Ein rauher, ungestümer, südländischer Wein rackert sich in dieser Aromenwelt vergeblich ab, er sucht herzhaftere Gegner wie gebratenes Fleisch, Pasta, Pizza.

Beliebt sind hier – auch von trocken-Trinkern – Weine mit einer größeren Restsüße: Rot- und Weißweine die entweder nicht als trocken gekennzeichnet sind oder sogar bukettreiche Weine wie ein Muskateller oder ein Gewürztraminer ergänzen das Aromenspektrum der Plätzchenwelt ganz gut.

… aber neue Kombinationen sind reizvoll

Wer das süße Gebäck ganz folgerichtig als Dessert einstuft und deswegen ganz klassisch zu edelsüßen Weine greift, wie einer Trockenbeeren-Auslese oder einem Eiswein, der macht auch nichts verkehrt. Aus diesen Bereichen hat man vielleicht am ehesten Erfahrung, was einem zu Süßem am besten gefällt.

Sekt und Secco sind natürlich ebenfalls klassische Begleiter zu Plätzchen, brut muss es aber auch hier nicht sein: Die als extra trocken gekennzeichneten Sekte liegen in der Restsüße deutlich höher, anders, als vielleicht die Bezeichnung vermuten lässt und ebenfalls sehr viel höher als zum Beispiel die als trocken gekennzeichneten Weine.

Wer sich vorab über die Zuckergehalte der kann sich hier nochmal schlau machen.

Eine Reaktion zu “Adventsgebäck und Wein – neue Aromenwelten”

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